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Solar Cluster Baden-Württemberg fordert erhebliche Nachbesserungen am Referentenentwurf

Solar Cluster Baden-Württemberg fordert erhebliche Nachbesserungen am Referentenentwurf published on

In dieser Woche will das Bundeskabinett den Referentenentwurf zum Kohleausstiegsgesetz beschließen. Der zur Abstimmung stehende Fahrplan für die Abschaltung der Kohlekraftwerke weicht jedoch an mehreren Stellen von dem im vergangenen Jahr erzielten Kohlekompromiss ab. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin und fordert erhebliche Nachbesserungen. Laut Gesetzesentwurf wird der Ausstoß an Kohlendioxid in den ersten zehn Jahren deutlich weniger verringert als vereinbart: Bis 2030 sollen nur fünf Gigawatt anstatt 20 Gigawatt Leistung abgeschaltet werden. Außerdem sinkt die Anzahl der CO2-Zerifikate nicht im gleichen Umfang wie die Kohleverstromung. „Das verletzt den Geist des Kohlekompromisses und muss korrigiert werden“, sagt Solar-Cluster-Geschäftsführer Franz Pöter. Auch die – trotz gegenteiliger Ankündigung – erneute Blockade erneuerbarer Energien müsse ein Ende haben, so Pöter. Im Gesetzesentwurf fehlt die Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels, der den Ausbau der Photovoltaik verhindert. Ein ähnlicher Hemmschuh droht dem Ausbau der Windstromerzeugung mit der 1.000-Meter-Abstandsregelung.
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Abschaltung von fünf Atomreaktoren in Europa

Abschaltung von fünf Atomreaktoren in Europa published on

Kurz nach der Abschaltung des Schweizer Altmeilers Mühleberg geht das AKW Philippsburg 2 planmäßig am 31.12.2019 vom Netz. In wenigen Monaten folgen in Fessenheim die beiden ältesten Reaktoren Frankreichs. Außerdem ging zum Jahresende in Schweden das 45 Jahre alte AKW „Ringhals 2“ vom Netz. Die Abschaltung der Atomreaktoren senken das Unfallrisiko erheblich und vermeiden Massen von strahlendem Atommüll und dessen Transport in Castor-Behältern.

1989 gab es noch 177 Atomreaktoren in Europa. Eine interaktive Karte der restlichen derzeit noch laufenden 126 (Stand: 1.1.2019. Es müssten nach Abschaltung der oben genannten AKWs dann noch 121 sein) gibt es hier: www.global2000.at/karte-atomkraft-europa

Grüner Wasserstoff aus Wyhlen: Behörden geben grünes Licht

Grüner Wasserstoff aus Wyhlen: Behörden geben grünes Licht published on
  • Energiedienst erhält Produktionsfreigabe für Wasserstoff aus Ökostrom
  • Heimische Industrie wird erster Abnehmer sein
Die Power-to-Gas-Anlage von Energiedienst in Grenzach-Wyhlen darf ab heute emissionsfreien Wasserstoff aus Ökostrom produzieren. Foto: energiedienst.de

Grenzach-Wyhlen, 5. Dezember 2019. Die Wasserstoffproduktion in Grenzach-Wyhlen in Baden-Württemberg (unweit von Basel) kann starten. Energiedienst hat heute die Freigabe für den Betrieb der Power-to-Gas-Anlage erhalten. Alle technischen Nachweise und behördlichen Abklärungen sind nun erfüllt.

In der hochmodernen Anlage stellt Energiedienst aus selbstgewonnenem Ökostrom Wasserstoff mittels Elektrolyse her. Der Strom stammt aus dem unternehmenseigenen Wasserkraftwerk auf demselben Gelände. Der umweltfreundliche Wasserstoff wird vorerst in der nahegelegenen Industrie zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist eine Nutzung im öffentlichen Nahverkehr angedacht. Ein umfassendes Konzept sieht überdies vor, dass die bei der Elektrolyse entstehende Abwärme ein neues Wohngebiet beheizen soll. Durch diese Verknüpfung von Strom, Mobilität und Wärmeversorgung – Stichwort: Sektorenkopplung – soll die Anlage mit dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu senken und die Energiewende zu unterstützen.

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Patrick-Henry-Village: Zukunftsstadtteil mit grünem Herz

Patrick-Henry-Village: Zukunftsstadtteil mit grünem Herz published on

Dynamischer Masterplan für das Patrick-Henry-Village vorgestellt / Bürgerbeteiligung ab dem 9. Dezember

Ein zentraler Park mit einem See im Zentrum, Vielfalt in der Architektur und bei der Nutzung von Gebäuden, Energieproduktion direkt im Quartier, eine Ringstraße, große Quartiersgaragen, der öffentliche Raum dafür stellplatzfrei – das sind nur einige Aspekte aus dem dynamischen Masterplan für das Patrick-Henry-Village (PHV). Heidelbergs größte Konversionsfläche wird sich in den kommenden Jahren zum 16. Stadtteil entwickeln. Continue reading Patrick-Henry-Village: Zukunftsstadtteil mit grünem Herz

10 Millionen Euro für die Gebäudesanierung Baden-Württembergs

10 Millionen Euro für die Gebäudesanierung Baden-Württembergs published on

Das Land Baden-Württemberg will 2020 im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutz-Plus“ im Jahr 2020 verschiedene Akteure mit Zuschüssen in Höhe von 10 Millionen bei der Gebäudesanierung unterstützen.

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Ein sicheres Ladenetz für ganz Baden-Württemberg

Ein sicheres Ladenetz für ganz Baden-Württemberg published on
Foto: EnBW

Mit der erfolgreichen Umsetzung des Landesprogramms „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) verfügt Baden-Württemberg als erstes Land über ein flächendeckendes Ladenetz für Elektroautos in einem 10-Kilometer-Raster. Das SAFE-Ladenetz besteht aus mehr als 450 Ladestationen.

Während andernorts noch über den Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos diskutiert wird, hat Baden-Württemberg in den vergangenen Monaten ein flächendeckendes Ladenetz aufgebaut. Über das gesamte Land erstreckt sich jetzt in einem 10-Kilometer-Raster eine zuverlässige Ladeinfrastruktur mit bereits mehr als 450 Ladesäulen. Ein Konsortium aus 77 Stadtwerken und Versorgern sowie drei Kommunen hatte unter Führung der EnBW seine Kräfte gebündelt und das Landesprogramm „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) erfolgreich umgesetzt. Bei der Abschlussveranstaltung wurde heute (04.11.2019) in Stuttgart Bilanz gezogen.Continue reading Ein sicheres Ladenetz für ganz Baden-Württemberg

Franklin Village in Mannheim Doku-Video

Franklin Village in Mannheim Doku-Video published on

1:22 min. Veröffentlicht: 7.2019

NIEMANDSLAND – eine Dokumentation über Menschen, die man an einem verlassenen Ort trifft. Ein Film über die Zukunft des Benjamin-Franklin-Village in Mannheim.

Mehr Informationen auf
https://niemandsland-film.com

Ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Mannheim, MWSP und GALLION.

Ein 2:15 min.- Einblick (Stand 9.2018) zu den Neubauten auf dem Gelände gibts hier:

Freiburg startet Holzbau-Offensive

Freiburg startet Holzbau-Offensive published on

Mit dem Holzbauförderprogramm will die Stadt konkrete Holzbauten vor allem im Wohnungsbau fördern

Holzbauführer stellt 29 realisierte und zukunftsweisende Holzbauprojekte in Freiburg vor

Mehr Klimaschutz mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Der Holzbau in Freiburg ist ein wichtiges Instrument beim Klimaschutz und unverzichtbar, um die ambitionierten städtischen Klimaschutzziele erreichen zu können. Hierbei kann der Holzbau effektiv zur Verminderung des CO2-Ausstoßes beitragen.

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Austauschprämie zum Wechsel auf Ökoheizung nutzen

Austauschprämie zum Wechsel auf Ökoheizung nutzen published on

Das vom Klimakabinett am 20. September 2019 vorgestellte Klimaschutzprogramm 2030 beinhaltet auch neue Regeln für die Wärmeversorgung von Gebäuden. Eine Maßnahme ist die Austauschprämie für alte Öl- und Gasheizungen. Damit will der Staat nach Lesart des vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramms Zukunft Altbau bis zu 40 % der Kosten übernehmen, wenn bei einem Kesseltausch ein klimafreundlicheres System mit einem Anteil erneuerbarer Energien zum Zuge kommt. Der Einbau reiner Ölheizungen soll von 2026 an gänzlich verboten sein.

Weitere Infos:
www.geb-info.de/gentner.dll/PL_105363_890161

 

Ausstellung zum städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein eröffnet

Ausstellung zum städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein eröffnet published on

Der städtebauliche Wettbewerb Rosenstein ist kürzlich mit der Entscheidung über den Siegerentwurf beendet worden. Den ersten Platz hat die Stuttgarter Arbeitsgemeinschaft asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur belegt. Detlef Kron, Leiter des Amts für Stadtplanung und Wohnen, hat am Freitag, 27. September, um 17 Uhr die Ausstellung zum Rosenstein-Wettbewerb in der Kirche St. Maria in der Tübinger Straße 36 in Stuttgart eröffnet.

Dr. Detlef Kron (rechts), Leiter des Amts für Stadtplanung und Wohnen, hat die Ausstellung zum städtebaulichen Wettbewerb eröffnet. Mit dabei waren Cem Arat von der siegreichen Stuttgarter Arbeitsgemeinschaft asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur (Mitte) sowie Domenik Schleicher, Laienvorsitzender im Kirchengemeinderat St. Maria. Foto: Thomas Wagner/Stadt Stuttgart

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Bauministerkonferenz fördert Holzbau

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Bundesweit soll das Bauen mit Holz für Gebäude bis an die Hochhausgrenze einfacher und die Musterbauordnung (MBO) entsprechend angepasst werden. Das hat die Bauministerkonferenz (BMK) zum Abschluss der zweitägigen Konferenz in Norderstedt verabschiedet. Neben dem klimafreundlichen Bauen mit Schwerpunkt Holz stand auch das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ auf der Agenda.

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ifeu-Kurzgutachten „Sozialer Klimaschutz in Mietwohnungen“

ifeu-Kurzgutachten „Sozialer Klimaschutz in Mietwohnungen“ published on

Der BUND und das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung haben in den lezten 10 Jahren diverse Studien zu Gebäudethemen erstellt, unter anderem „13 Maßnahmen gegen Energieverschwendung im Heizungskeller“.

In dieser Studie geht es nun um das Kernthema der Kostenumlage bei energetischer Modernisierung in vermieteten Gebäuden. Schon im Jahr 2012 wurde durch den BUND, den Deutschen Mieterbund und den Deutschen Naturschutzring die Grundidee des so genannten „Drittelmodells“ vorgestellt. Kosten und Nutzen sollen zwischen Mieter*innen, Vermieter*innen und Staat möglichst ausgewogen aufgeteilt werden. Damit verbunden war und ist die Prämisse, eine warmmietneutrale Umlage zu erreichen. Zudem sollten Streitigkeiten um die Höhe der Umlage und die Aufteilung nach Instandhaltungs- und Modernisierungskosten vermieden bzw. umgangen werden.

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Vortrag Dr. Stefan Gärtner „Zukunft der Arbeit in der Stadt“

Vortrag Dr. Stefan Gärtner „Zukunft der Arbeit in der Stadt“ published on

Zukunftsforum 2040 am 20.05.2019 in Freiburg

2:00:15 h

Weitblickend ist der Vortrag von Dr. Stefan Gärtner, IAT Gelsenkirchen (Minute 17 bis 56): Produktion in der Stadt: Chancen, Risiken und Ihre Einbindung in die städtische Wertschöpfung.

Darin werden Beispiele gezeigt, wie die Produktion wieder in die Stadt zurück geholt werden kann und wie Nutzungsmischung gelingen kann.

SWR-Film-Beitrag über das Bauhäusle (25.1.2019)

SWR-Film-Beitrag über das Bauhäusle (25.1.2019) published on

– der Film ist online leider nicht mehr verfügbar –

Das Bauhäusle in Stuttgart-Vaihingen ist ein Studentenwohnheim, das wie eine große WG funktioniert. Gebaut wurde es von Architektur-Studenten Anfang der 80er Jahre. Bis heute ist das geschichtsträchtige Wohnheim bei Studenten sehr beliebt.

Infos über das Projekt auf sdg21:
https://siedlungen.eu/db/studentenwohnheim-bauhaeusle

Land Baden-Württemberg modifiziert Speicherförderung

Land Baden-Württemberg modifiziert Speicherförderung published on

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher im kommenden Jahr nochmals mit insgesamt fünf Millionen Euro.

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Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg

Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg published on

 

 

 

17 min. Nov. 2018
Die ganze Rede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Start der Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellte am 7. November 2018 in Stuttgart in seiner Rede auf der 40. Fachtagung Holzbau BW die neue Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg vor und stellte die Bedeutung des Holzbaus für Baden-Württemberg vor. Öffentliche Gebäude sollen künftig so weit wie möglich in Holz- oder Holzhybridbauweise realisiert werden. 16,6 Millionen Euro Fördergelder stehen zur Verfügung. Continue reading Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg

Fünf neue Solarenergiedörfer in Deutschland

Fünf neue Solarenergiedörfer in Deutschland published on

Dörfliche Wärmenetze mit Sonne und Holz zu beheizen, wird zum Erfolgsmodell. In Deutschland gehen im laufenden Jahr fünf solcher Wärmeversorgungen an den Start.

Während bundesweit der Wärmesektor das Sorgenkind der Energiewende ist, machen zahlreiche Dörfer vor, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien auf einen Schlag zu meistern ist. Immer häufiger setzen Dorfgemeinschaften dabei auf die Kombination Sonne und Holz, wobei im Sommer eine große Solarthermieanlage die Wärmeversorgung vollständig übernimmt. Ging in den vergangenen zwei Jahren jeweils ein solches Netz an den Start, so wird im Jahr 2018 bis zum Jahresende die Zahl der deutschen Solar-Bioenergie-Dörfer um fünf auf insgesamt acht wachsen.

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Halbzeit der IBA Heidelberg: Die Ausstellung ist eröffnet

Halbzeit der IBA Heidelberg: Die Ausstellung ist eröffnet published on
Eröffnung der Ausstellung (v.l.n.r.): Carl Zillich, Kuratorischer Leiter der IBA Heidelberg, Hanne Rung, Projektleitung der Zwischenpräsentation, Bürgermeister der Stadt Heidelberg Hans-Jürgen Heiß, Gunther Adler, Staatssekretär für Bauen, Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg und Michael Braum, geschäftsführender Direktor der IBA Heidelberg © IBA Heidelberg | Tobias Dittmer

Die Ausstellung zur Halbzeit der IBA Heidelberg ist eröffnet: Ein reichhaltiges Begleitprogramm zog von Donnerstag bis Samstag knapp 1000 Besucher an, von denen viele zum ersten Mal den Ausstellungsort, das Mark Twain Center in der Heidelberger Südstadt, besuchten.

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Kaufpämie von 50% für gewerbliche eCargobikes

Kaufpämie von 50% für gewerbliche eCargobikes published on

Moderne Mobilität ist mehr als E-Autoförderung, deshalb hat Baden-Württemberg eine Kaufpämie von 50% (max. 4.000 Euro) für gewerbliche eCargobikes eingeführt. Im Interview mit cargobike.jetzt erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) die RadSTRATEGIE im Südwesten:
www.cargobike.jetzt/interview-winfried-hermann

 

Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Baden-Württemberg neuer Spitzenreiter

Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Baden-Württemberg neuer Spitzenreiter published on

Neue Studie macht die Fortschritte der Bundesländer bei der Energiewende transparent

Berlin/Stuttgart, 16. November 2017. Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind im Bereich der Erneuerbaren Energien die führenden Bundesländer. Das ist das Ergebnis des heute veröffentlichten Bundesländervergleichs, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag von und in Kooperation mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum fünften Mal erstellt haben. Die Analyse bewertet auf Basis von 59 Indikatoren detailliert die politischen Anstrengungen und Erfolge der Länder bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie beim damit verbundenen wirtschaftlich-technischen Wandel. Am Ende der Rangliste stehen Hessen, Berlin und das Saarland.

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Deutscher Solarpreis 2017 – Bekanntgabe der PreisträgerInnen

Deutscher Solarpreis 2017 – Bekanntgabe der PreisträgerInnen published on
Bei dem Neubau von drei Mehrfamilienhäusern realisierte die Stadtwerke Heidelberg Umwelt GmbH im Wieblinger Weg ein innovatives energetisches Gesamtkonzept für die Baugenossenschaft Neu Heidelberg eG . Auf den Dächern der Neubauten wurden PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 30 kWp und einer Modulfläche von 200 qm installiert. Die Mietparteien werden mit Strom aus einer PV-Anlage und einem Batteriespeicher versorgt. Die restliche Strommenge wird in Form von zertifiziertem Ökostrom aus dem öffentlichen Netz geliefert. Foto: Stadtwerke Heidelberg Umwelt GmbH

Bonn/Düsseldorf. Die schnelle, günstige und vollständige Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien braucht Vordenker und Wegbereiter, die andere inspirieren. Mit der jährlichen Verleihung des Deutschen Solarpreises rückt EUROSOLAR diese Akteure in das Licht der Öffentlichkeit und bietet neue Impulse für eine dezentrale, bürgernahe und regenerative Umstellung des Energiesystems.

EUROSOLAR e.V. und die EnergieAgentur.NRW präsentieren gemeinsam am Samstag, den 14. Oktober 2017, in der VillaMedia in Wuppertal die PreisträgerInnen des Deutschen Solarpreises 2017.

Im Vorfeld der Verleihung veranstaltet EUROSOLAR in Zusammenarbeit mit der Hermann-Scheer-Stiftung ein Symposium und knüpft damit an das visionäre Werk Hermann Scheers „Der Energethische Imperativ“ an. Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren die ReferentInnen, wie der zügige Weg in ein erneuerbares Energiezeitalter umgesetzt werden kann.
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Bürgerenergie-Projekt des Jahres

Bürgerenergie-Projekt des Jahres published on
Die Inselwerke eG sind als BürgerenergieProjekt des Jahres 2017 ausgezeichnet worden. Foto: Matthias Gründling / Inselwerke eG

Die Auszeichnung „Bürgerenergie-Projekt 2017“ tragen künftig drei Bürgerenergiegenossenschaften. Am Wettbewerb um den Titel hatten sich bundesweit insgesamt 17 Projekte beteiligt. Die drei Gewinnerprojekte hatten dabei bei einem zweimonatigen Internet-Voting, an dem sich etwa tausend Interessierte beteiligten, besonders viele Stimmen erhalten und sich auch bei der Wertung der Jury aus Gremienvertretern des Bündnisses Bürgerenergie (BBEn) durchgesetzt. Die Jury, bestehend aus fünf Gremienmitgliedern des BBEn, war über die Vielzahl der Bewerbungen an dem erstmalig durchgeführten Wettbewerb sowie die Vielfalt der Bewerberprojekte begeistert. Auch das hohe Niveau der Siegerprojekte zeigt nach Ansicht der Jury zudem, wie vielseitig die Bürgerenergiegesellschaften in Deutschland aktuell agieren. Dies lässt sich an den ganz unterschiedlichen Tätigkeiten der drei Siegergenossenschaften und den von Ihnen eingereichten Projekten ablesen.
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IBA_LAB N°5 »Die Wissensstadt von morgen«

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Symposium der Internationalen Bauausstellung Heidelberg findet erstmals in Berlin statt

Abbildung: Das IBA _LAB N°1 in Heidelberg © IBA Heidelberg | Christian Buck

Am 27. September 2017 findet zum fünften Mal in Folge das IBA_LAB, das Symposium der Internationale Bauausstellung (IBA) Heidelberg, statt. In diesem Jahr treffen sich Diskutanten und Gäste erstmals in der Bundeshauptstadt Berlin, um ihren Blickwinkel zu erweitern und im Gespräch die Frage nach der „Wissensstadt von morgen“ zu erörtern – dies alles in Vorbereitung auf die große Zwischenpräsentation der IBA im Jahr 2018.
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Spatenstich für IBA-Energiespeicher in Heidelberg

Spatenstich für IBA-Energiespeicher in Heidelberg published on
Energie- und Zukunftsspeicher Pfaffengrund Modell Straßenansicht. Abb.: Stadtwerke Heidelberg

Am Montag, den 17. Juli 2017, fand ein symbolischer Spatenstich für das Leuchtturmprojekt der IBA auf dem Werksgelände der Stadtwerke Heidelberg im Pfaffengrund statt. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck, Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie sowie Projektpartner gaben – begleitet von 180 Gästen – den symbolischen Startschuss für das Projekt. Der Energie- und Zukunftsspeicher der Stadtwerke Heidelberg wurde jüngst als Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) ausgezeichnet: Continue reading Spatenstich für IBA-Energiespeicher in Heidelberg

Karlsruher Reallabor vom Nachhaltigkeitsrat ausgezeichnet

Karlsruher Reallabor vom Nachhaltigkeitsrat ausgezeichnet published on
Bild: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Das Leben im Quartier gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ökologischer, sozialer, ökonomisch und kulturell  nachhaltiger gestalten; das ist das Ziel im „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). In der Karlsruher Oststadt suchen die Forscherinnen und Forscher mit diesem Labor nach Möglichkeiten, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren, Ressourcen zu schonen, Nachbarschaft zu stärken oder die Gesundheit der Menschen im Quartier zu verbessern. Jetzt ist das Vorhaben vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) doppelt ausgezeichnet worden.

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40 Jahre Öko-Institut

40 Jahre Öko-Institut published on
Abb.: Öko-Institut

Am 5. November 1977 riefen in Freiburg 27 Personen, darunter Rechtsanwälte der Anti-Atomkraftbewegung, Mitglieder verschiedener Umweltbewegungen sowie kritische Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, aber auch Volkswirte sowie Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Kirche das Öko-Institut ins Leben. Das Ziel: der Öffentlichkeit unabhängige wissenschaftliche Beratung und fundierte Gutachten zur Verfügung stellen.Continue reading 40 Jahre Öko-Institut

Sechs Modellquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende

Sechs Modellquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende published on

Mit der Förderbekanntmachung „Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt“ stellt das BMBF gemeinsam mit dem BMWi in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung zur Verfügung.

In der ersten Ausschreibungsrunde haben sich mehr als 60 Konsortien aus Stadtverwaltungen, Forschungsinstituten und Unternehmen um eine Förderung beworben. Davon wurden die folgenden sechs ausgewählt:Continue reading Sechs Modellquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende

Klimaschutzpreise für kommunale Holzverwendung in Baden-Württemberg verliehen

Klimaschutzpreise für kommunale Holzverwendung in Baden-Württemberg verliehen published on


Initiative HolzProKlima ehrt Preisträger

In den letzten 150 Jahren ist die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, die für den Klimawandel verantwortlich sind, stark angestiegen. Deutschland hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Welche große Bedeutung Kommunen bei der Erreichung dieser Klimaschutzziele haben und welche wichtige Rolle dabei die vermehrte und verantwortungsvolle Holzverwendung spielt, wurde im Rahmen der Preisverleihung des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima in Baden-Württemberg 2016/2017 deutlich.

Auf der Preisverleihung wurden Städte, Gemeinden und Landkreise ausgezeichnet, die die bewusste politische Entscheidung getroffen haben, durch die vermehrte Verwendung der nachwachsenden Ressource Holz einen Beitrag zum Klimaschutz in ihrer Region zu leisten. Insgesamt sind 40 Bewerbungen beim Wettbewerbsbüro eingegangen. Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 20.000 Euro wurden von Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie zur Verfügung gestellt.

Die Preisträger des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima in Baden-Württemberg, gemeinsam mit Forstminister Peter Hauk (1. Reihe, 3. v. rechts) und Vertretern der Wettbewerbsjury und der Sponsoren, im Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart.

Klima-Champion wurde die Gemeinde Frickingen. Baden-Württembergs Forstminister Peter Hauk (CDU) ehrte die Gewinner des Kommunalwettbewerbs persönlich und bedankte sich bei den Organisatoren des vom Land geförderten Wettbewerbs: „Der Bedarf an dem klimapositiven Material Holz ist groß, die Verwendungsmöglichkeiten werden durch Innovationen immer vielfältiger.“

Link:
www.holzproklima.de

Die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands entsteht in Ludwigsburg

Die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands entsteht in Ludwigsburg published on
Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter des BMUB (3.v.l.) übereicht den Zuwendungsbescheid über 10, 4 Mio. Euro an die SWLB. Auf dem Foto: Ursula Keck (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende SWLB und Oberbürgermeisterin von Kornwestheim, links), Werner Spec (Aufsichtsratsvorsitzender SWLB und Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, 2.v.l.), Geschäftsführer der SWLB, Bodo Skaletz (3.v.r.), Steffen Bilger (MdB, 2.v.r.), Jürgen Walter (MdL, rechts)

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim errichten mit einer Kollektorfläche von über 10.000 m² eine der größten Solarthermie-Anlagen in Deutschland. Bahn frei für ein weiteres, zukunftsweisendes Projekt in Ludwigsburg: Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) hat beim Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin überzeugt.Continue reading Die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands entsteht in Ludwigsburg

Mehrfachbeauftragung für Freiburger Quartier „Metzgergrün“ entschieden

Mehrfachbeauftragung für Freiburger Quartier „Metzgergrün“ entschieden published on

Im Team mit den Architekten Dietrich|Untertrifaller, hat das Büro Ramboll Studio Dreiseitl die Mehrfachbeauftragung der Freiburger Stadtbau GmbH für das Quartier Metzgergrün gewonnen. Die Siedlung soll sich in den kommenden zehn Jahren deutlich verändern und zu einem zeitgemäßen Quartier mit ca. 500 Wohnungen entwickeln, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Die Jury lobte den Entwurf folgendermaßen: „Diese städtebauliche Komposition aus Wohnhöfen, sozialräumlicher Mitte, hochwertigen und differenziert nutzbaren Freiräumen, neuen Vernetzungen und richtigen Wegeverbindungen hat das Potenzial, ein modellhaftes und zukunftsweisendes Quartier entstehen zu lassen.“

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Mehrfachbeauftragung für Freiburger Quartier „Metzgergrün“ entschieden

Mehrfachbeauftragung für Freiburger Quartier „Metzgergrün“ entschieden published on

Im Team mit den Architekten Dietrich|Untertrifaller, hat das Büro Ramboll Studio Dreiseitl die Mehrfachbeauftragung der Freiburger Stadtbau GmbH für das Quartier Metzgergrün gewonnen. Die Siedlung soll sich in den kommenden zehn Jahren deutlich verändern und zu einem zeitgemäßen Quartier mit ca. 500 Wohnungen entwickeln, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Die Jury lobte den Entwurf folgendermaßen: „Diese städtebauliche Komposition aus Wohnhöfen, sozialräumlicher Mitte, hochwertigen und differenziert nutzbaren Freiräumen, neuen Vernetzungen und richtigen Wegeverbindungen hat das Potenzial, ein modellhaftes und zukunftsweisendes Quartier entstehen zu lassen.“

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Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über Stuttgart

Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über Stuttgart published on

Der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl ist weltweit gefragt als Impulsgeber für den Stadtumbau. Er erklärt, was Stuttgart angesichts zunehmender Verkehrs- und Umweltprobleme tun kann und warum er nichts von selbstfahrenden Autos hält.

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Multikristalline Siliciumsolarzelle mit 21,9 % Wirkungsgrad – Weltrekord zurück am Fraunhofer ISE

Multikristalline Siliciumsolarzelle mit 21,9 % Wirkungsgrad – Weltrekord zurück am Fraunhofer ISE published on

Das Potenzial der Photovoltaik (PV) ist noch nicht ausgeschöpft, Industrie und Forschung arbeiten intensiv an der weiteren Effizienzsteigerung und Kosten-reduktion für Solarzellen, dem Herzstück von PV-Kraftwerken. Für multikristallines Silicium, das Arbeitspferd der Solarzellenindustrie, haben die Forscher am Fraunhofer ISE jetzt einen Wirkungsgrad von 21,9 Prozent erreicht und damit den Weltrekord wieder nach Freiburg geholt.

Höhere Wirkungsgrade und optimierte Prozessschritte sind entscheidend, um den Preis für Solarstrom noch weiter zu senken. An beiden Stellschrauben arbeitet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Beim Wirkungsgrad verzeichnen die Freiburger Forscher jetzt einen neuen Weltrekord. Eine multikristalline Siliciumsolarzelle wandelt 21,9 Prozent des Sonnenlichts in elektrische Energie um. Damit hält das Fraunhofer ISE erneut den Weltrekord für multikristalline Siliciumsolarzellen, den es bereits von 2004 bis 2015 innehatte. Die Solarzelle besteht aus n-Typ High Performance (HP) multikristallinem Silicium, das eine im Vergleich zu p-Typ höhere Toleranz gegenüber wichtigen Verunreinigungen, insbesondere Eisen, hat. In der industriellen Fertigung wird heute multikristallines p-Typ Siliciummaterial eingesetzt und die durchschnittlichen Wirkungsgrade liegen bei 19 Prozent. Der vom Fraunhofer ISE eingeschlagene neue Material- und Technologieansatz hat das Potenzial den Wirkungsgrad für multikristallines Silicium in naher Zukunft auch noch weiter zu verbessern.

Quelle: PM des Fraunhofer ISE (Freiburg) vom 20.2.2017: Multikristalline Siliciumsolarzelle mit 21,9 % Wirkungsgrad – Weltrekord zurück am Fraunhofer ISE

Tankst du noch oder lädst du schon?

Tankst du noch oder lädst du schon? published on

Heute hat fast jeder ein Handy, das war vor 20 Jahren noch anders. Manchmal kann technischer Wandel – entgegen der Prognosen – ganz schnell gehen. In 20 Jahren, sagen Wissenschaftler, fährt jeder Zweite von uns ein Elektroauto.

Den Beitrag vom 22.2.2017 lesen in der Perspective Daily

[Anmerkung der Redaktion: In Stuttgart gibt es die erste Neubausiedlung mit 125 Wohnungen, die mit einem Elektroauto-Fuhrpark ausgestattet ist. Hier der Link zum Projekt-Steckbrief: www.siedlungen.eu/db/modellprojekt-wohnen-plus-elektroauto-fuhrpark]

Studie „Kostenrelevanz energetischer Standards im Wohnungsbau“

Studie „Kostenrelevanz energetischer Standards im Wohnungsbau“ published on

der Stadt Freiburg im Breisgau

Auftragnehmer: Joachim Eble Architektur, Rolf Messerschmidt, Tübingen
EGS-Plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH
IER Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung, Universität Stuttgart

Ergebnisse: Bei der Analyse der Jahresgesamtkosten werden neben den kapitalgebundenen Investitionskosten die laufenden Kosten und Erlöse in der Nutzungsphase mit berücksichtigt. Als Ergebnis dieser Vollkostenberechnung resultiert ein relativ homogenes Kostenniveau aller untersuchten Gebäudeenergiestandards. Bedingt durch die Fördermittel für die besseren Standards, niedrigeren Energiekosten und die Inanspruchnahme von Fördermitteln bleibt das Kostenniveau relativ unter den Gebäudeenergiestandards konstant. Somit sind bereits heute höherwertige Gebäudeenergiestandards bis hin zum „KfW 40 Plus-Standard“ wirtschaftlich attraktiv.

Der Einfluss der Gebäudeenergiestandards kann bei der Betrachtung der gesamten Konsumausgaben als untergeordnet eingestuft werden.

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Berndt-Koberstein-Preis 2016 für das Mietshäuser-Syndikat

Berndt-Koberstein-Preis 2016 für das Mietshäuser-Syndikat published on

Freiburg: der mit 10.000.-€ dotierte Berndt Koberstein Preis für Zusammenleben und Solidarität in Freiburg wurde im Freiburger „Weinschlösschen“ zum fünften Mal vergeben. Das Mietshäusersyndikat, das Anfang der 80er Jahre als kleine Kooperative auf dem Grether-Gelände begann, hat sich zu einem Verbund von 111 Hausprojekten mit mehr als 2.000 Bewohnern in verschiedenen Städten und im ländlichen Raum entwickelt. In den einzelnen Häusern können Menschen günstig und eigenverantwortlich wohnen, ihre Organisation im Syndikat verhindert, dass die Immobilien jemals verkauft werden können. Sie sind damit dem Markt und der Gewinnerzielung entzogen.

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