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Frankreich setzt auf Holzbau und Ökoquartiere

Frankreich setzt auf Holzbau und Ökoquartiere published on

Ab 2022 müssen alle Neubauten der öffentlichen Hand mindestens zu 50 Prozent aus Holz oder anderem nachhaltigen Baumaterial bestehen. Bei Gebäuden mit mehr als acht Stockwerken muss die Tragkonstruktion sogar vollständig aus Holz bestehen.

Außerdem wurde beschlossen, daß in Paris 90 ökologische Quartiere und 100 urbane Farmen entstehen sollen.

Weitere Informationen:
www.globalconstructionreview.com/news/new-french-public-buildings-must-be-made-50-wood

Merwede in Utrecht (NL)

Merwede in Utrecht (NL) published on

Neubauviertel mit raumeffizienten Mobilitätsangeboten


2:14 Min. – 4.10.2018

An der Westseite des Merwedekanals entsteht in zentraler Lage unweit des Hauptbahnhofs von Utrecht ein neues nachhaltiges Stadtquartier. Ein städtebaulicher Plan zur Umgestaltung eines Industriegebiets am Kanal wurde von der Gemeinde Utrecht zusammen mit zehn Grundbesitzern ausgearbeitet. Der Plan sieht einen gemischten Stadtteil mit 17 Blöcken vor. Hier sollen 6.000 bis 9.000 Wohnungen für ca. 12.000 Bewohner entstehen. Das Gebiet soll ein Vorzeigeobjekt für gesundes und nachhaltiges Leben mit innovativen Konzepten für Recycling, Energieerzeugung, Klimaanpassung und Mobilitätslösungen werden. Größe: 60 ha. Geplante Fertigstellung: bis 2024
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BIG setzt neuen Standard bei nachhaltiger Immobilienentwicklung

BIG setzt neuen Standard bei nachhaltiger Immobilienentwicklung published on

Seit 1. Jänner 2020 gilt für alle Neubauten und Generalsanierungen des BIG Konzerns der konzernweit verpflichtende nachhaltige Mindeststandard.

Wien (OTS) – Der BIG Mindeststandard geht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und stellt sicher, dass alle Projekte von BIG und Tochter ARE jedenfalls den klimaaktiv SILBER-Standard erreichen.
Der nachhaltige Mindeststandard der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ist ein Katalog von Kriterien, die bereits im Planungsprozess der Gebäude berücksichtigt werden müssen. Damit wird die Umsetzung von 43 Maßnahmen des BIG Holistic Building Programs (HBP)* sowie das Erreichen von mindestens 750 klimaaktiv-Punkten zur Pflicht für alle Neubau- und Generalsanierungsprojekte, für die ab 2020 ein Planerfindungsverfahren durchgeführt wird.
Durch die Umsetzung des Mindeststandards werden die CO2-Emissionswerte deutlich reduziert, klimaschädliche Baustoffe vermieden und der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forciert.
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Vorarlberg hat das Label „Holz von Hier“ in die neuen Förderrichtlinien für Wohnbau aufgenommen

Vorarlberg hat das Label „Holz von Hier“ in die neuen Förderrichtlinien für Wohnbau aufgenommen published on

Kürzlich veröffentlichte das österreichische Bundesland Vorarlberg die für 2020 und 2021 geltenden Förderrichtlinien für Wohnhaussanierung und Neubau im privaten und öffentlichen Bereich. Darin ist die klimafreundliche Beschaffung von Holz und Holzprodukten aus der Region verankert. Nachgewiesen werden muss die Herkunft des Holzes anhand des kürzlich in Österreich eingeführten Labels „Holz von Hier“ oder vergleichbaren Zertifikaten.

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Gebäude mit dem Baustoff Holz können zu einer globalen CO2-Senke werden

Gebäude mit dem Baustoff Holz können zu einer globalen CO2-Senke werden published on

27.01.2020 Eine Materialrevolution, die im Städtebau Zement und Stahl durch Holz ersetzt, kann doppelten Nutzen für die Klimastabilisierung haben. Das zeigt jetzt die Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlern. Erstens kann sie Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion vermeiden.  Zweitens kann sie Gebäude in eine Kohlenstoffsenke verwandeln, da im Bauholz das von den Bäumen zuvor aus der Luft aufgenommene und in ihren Stämmen eingelagerte CO2 gespeichert wird. Obwohl die erforderliche Menge an Holz theoretisch verfügbar ist, würde eine solche Ausweitung eine sehr sorgfältige nachhaltige Waldbewirtschaftung erfordern, betonen die Autoren.

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Abschaltung von fünf Atomreaktoren in Europa

Abschaltung von fünf Atomreaktoren in Europa published on

Kurz nach der Abschaltung des Schweizer Altmeilers Mühleberg geht das AKW Philippsburg 2 planmäßig am 31.12.2019 vom Netz. In wenigen Monaten folgen in Fessenheim die beiden ältesten Reaktoren Frankreichs. Außerdem ging zum Jahresende in Schweden das 45 Jahre alte AKW „Ringhals 2“ vom Netz. Die Abschaltung der Atomreaktoren senken das Unfallrisiko erheblich und vermeiden Massen von strahlendem Atommüll und dessen Transport in Castor-Behältern.

1989 gab es noch 177 Atomreaktoren in Europa. Eine interaktive Karte der restlichen derzeit noch laufenden 126 (Stand: 1.1.2019. Es müssten nach Abschaltung der oben genannten AKWs dann noch 121 sein) gibt es hier: www.global2000.at/karte-atomkraft-europa

Bericht der Europäischen Umweltagentur „Zustand der Umwelt“ 2020

Bericht der Europäischen Umweltagentur „Zustand der Umwelt“ 2020 published on

Kurswechsel dringend erforderlich, um dem Klimawandel zu begegnen, die Zerstörung der Umwelt zu stoppen und künftigen Wohlstand zu sichern

Die Umwelt Europas befindet sich an einem Scheidepunkt. Wir haben in den nächsten zehn Jahren ein enges Zeitfenster, um Maßnahmen zum Schutz der Natur auszuweiten, Auswirkungen des Klimawandels zu verringern und unseren Verbrauch an natürlichen Ressourcen drastisch zu reduzieren

Hans Bruyninckx, Exekutivdirektor der EUA

Zwar hat die europäische Umwelt- und Klimapolitik in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, den Umweltzustand zu verbessern, doch sind die Fortschritte unzureichend, und die Aussichten für die Umwelt in den kommenden zehn Jahren sind laut dem Bericht „Die Umwelt in Europa – Zustand und Ausblick 2020en (SOER 2020)“ nicht positiv.

Der SOER 2020 ist die umfassendste Umweltbewertung, die jemals für Europa vorgenommen wurde. Er bietet eine schonungslose Momentaufnahme der Position Europas mit Blick auf das Erreichen der Politikziele für 2020 und 2030 sowie der längerfristigen Ziele und Ambitionen für 2050 für einen Wandel hin zu einer nachhaltigen, kohlenstoffarmen Zukunft. Der Bericht weist darauf hin, dass Europa in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits bedeutende Fortschritte bei der Eindämmung des Klimawandels durch eine Verringerung der Treibhausgasemissionen erzielt hat. Auch in anderen Bereichen zeigen sich Anzeichen für Fortschritte. Beispiele sind die Bekämpfung der Luft- und Wasserverschmutzung, neue Strategien gegen Plastikabfälle, Fortschritte bei der Anpassung an den Klimawandel sowie in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie. Darüber hinaus addressiert die EU-Initiative für ein nachhaltiges Finanzwesen zum ersten Mal die Rolle des Finanzsektors für den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Zukunft.
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EU will Klimaschutz-Investitionen von 4 Billionen € anstoßen

EU will Klimaschutz-Investitionen von 4 Billionen € anstoßen published on

1 Billionen sollen von Seiten der EU investiert werden

Nach Aussage des Chef der EIB (Europäischen Investitionsbank), Werner Hoyer, ist es realistisch eine Billion Euro für den Klimaschutz innerhalb von 10 Jahren zu investieren. In einem Spiegel-Interview sagte Hoyer: „Wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen, reden wir nicht mehr von Milliarden, sondern von Billionen Euro“ und „Das können wir stemmen.“ Die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte das Klimaschutz-Ziel bei ihrem Antritt benannt. Hoyer geht davon aus, das 1 Billionen Euro EU-Klimaschutzmaßnahmen Investitionen von insgesamt 4 Billionen Euro auslösen werden.
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Europäische Investitionsbank setzt mit Ausstieg aus Finanzierung fossiler Energieprojekte wichtiges Signal

Europäische Investitionsbank setzt mit Ausstieg aus Finanzierung fossiler Energieprojekte wichtiges Signal published on

Germanwatch begrüßt Einigung auf neue Energierichtlinie / Bundesregierung gibt in letzter Minute Widerstand auf und unterstützt ambitionierten Klimaschutz

Bonn/Brüssel. Als „wichtiges Signal für den gesamten Finanzmarkt“ begrüßt die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch die Verabschiedung der neuen Energierichtlinie der Europäischen Investitionsbank. Sie legt den Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte bis Ende 2021 fest. Der Ausstieg gelang auch dank einer am Ende gemeinsamen Linie der zuvor zerstrittenen Bundesministerien.

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Bank der EU: ambitionierte Klimastrategie

Bank der EU: ambitionierte Klimastrategie published on

und neue Finanzierungspolitik im Energiesektor

  • Keine neuen Finanzierungen für Projekte mit fossilen Energieträgern nach 2021
  • Finanzierungen sollen künftig Innovationen für saubere Energie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien vorantreiben
  • EIB-Gruppe will bis 2030 Investitionen von 1 Billion Euro in Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit mobilisieren
  • Alle Finanzierungsaktivitäten der EIB-Gruppe werden bis 2020 auf die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens ausgerichtet

Der Verwaltungsrat der Europäischen Investitionsbank (EIB) hat heute eine neue Finanzierungspolitik im Energiesektor verabschiedet und ehrgeizigere Ziele für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit bestätigt.

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ZDF-Portrait des neuen Wiener Stadtteils „Seestadt Aspern“

ZDF-Portrait des neuen Wiener Stadtteils „Seestadt Aspern“ published on

Plan b Sendung, Seestadt Aspern ab Minute 15:30. Video verfügbar bis 1.6.2020:
www.zdf.de/…plan-b-kommune-mit-koepfchen-102.html

Die Sendereihe plan b erklärt am Beispiel der Seestadt Aspern in Wien wie eine „Kreislaufwirtschaft“ ganz konkret aussehen kann. Die Seestadt ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Bis 2028 entsteht im Nordosten Wiens im 22. Wiener Gemeindebezirk in mehreren Etappen hochwertiger Wohnraum für mehr als 20.000 Menschen und fast ebenso viele Arbeitsplätze. Es soll ein nachhaltiger Stadtteil entstehen.

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Österreich: PV-Notpaket beschlossen

Österreich: PV-Notpaket beschlossen published on

Das österreichische Parlament hat ein Notpaket zur Förderung der Photovoltaik umgesetzt. Ab 2020 steht nun jährlich ein Budget von 36 Mio. Euro für die Investitionsförderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern zur Verfügung.

https://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2019/kw39/oesterreich-pv-notpaket-beschlossen.html

Leipzig Charta 2.0

Leipzig Charta 2.0 published on

Anne Katrin Bohle ist seit März 2019 Baustaatssekretä­rin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Bis zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 soll die „Leipzig-Charta“ zur „Leipzig Charta 2.0“ weiterentwickelt werden. Die selbst in Fachkreisen wenig bekannte „Leipzig-Charta“ beruft sich auf die Werte der „Mit- und Selbstbestimmung der Bürger, fordert die soziale Integration, die Herstellung und Nutzung des öffentlichen Raums, eine Stärkung der Stadtzentren und der Nutzungsmischung.“ Und die „Idee der „Europäischen Stadt“ wendet sich ausdrücklich gegen einseitige und monotone Stadtentwicklung. Gegen Ausgrenzung und Isolierung einzelner Stadtteile, gegen die rücksichtslose Durchsetzung von Einzelinteressen.“

Im Bauwelt-Interview erklärt die Baustaatssekretä­rin die Ziele und Vorgehensweise:
www.bauwelt.de/rubriken/interview/Die-Charta-muss-mehr-als-nur-aktualisiert-werden-3430440.html

Auch die Deutsche Architektenkammer berichtete:
www.dabonline.de/…leipzig-charta-kommentar-stadtentwicklung/

Am 5. und 6.12.2019 findet dazu der Bauwelt-Kongress statt:
https://siedlungen.eu/…bauwelt-kongress-2019-die-ganze-stadt

UN-Nachhaltigkeitsgipfel: Umsetzung der Agenda 2030 kommt nur schleppend voran

UN-Nachhaltigkeitsgipfel: Umsetzung der Agenda 2030 kommt nur schleppend voran published on

Bereits vor dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel ist klar: Die Umsetzung der Agenda 2030 kommt nur schleppend voran. Die Weltgemeinschaft braucht nun Taten statt Worte, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Der internationale Bericht zum Stand der SDG-Umsetzung zeigt, dass weltweit große Lücken bei der Umsetzung bestehen. Die Anzahl der Hungernden nimmt weltweit wieder zu. Die soziale Ungleichheit steigt weiter an. Die Klimakrise und das Artensterben schreiten voran.

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Scientists for Future – Aufruf an die Politik

Scientists for Future – Aufruf an die Politik published on

9:09 min. am 16.9.2019 veröffentlicht

Die Textfassung des „Aufruf an die Politik“ der Scientists for Future gibt es hier:
www.scientists4future.org

Buchungsplattform für e-Carsharing startet in Mainz

Buchungsplattform für e-Carsharing startet in Mainz published on

Die UrStrom eG bietet ab September ihren e-Carsharing-Nutzer*innen eine kundenfreundliche genossenschaftliche Buchungs-App. Ziel ist eine gemeinsame e-Carsharing Plattform für Energiegenossenschaften in ganz Europa.

Mainz, 23.08.2019 Mit dem Smartphone Elektroautos auswählen, buchen und öffnen. Das sind die Funktionen der genossenschaftlichen Buchungs-App „e-Carsharing in Bürgerhand“, die mit der UrStrom BürgerEnergieGenossenschaft in Mainz die erste deutsche Energiegenossenschaft einsetzt. „Das Smartphone wird zum Autoschlüssel“, sagt Klaus Grieger, Projektleiter Elektromobilität bei der UrStrom eG. Die viersprachige Buchungs-App ist schon länger bei Energiegenossenschaften in Belgien und Spanien im Einsatz. „Die App ist extrem aus der Praxis gedacht“, zeigt sich Klaus Grieger begeistert.Continue reading Buchungsplattform für e-Carsharing startet in Mainz

Germanwatch-Studie: CO2-Preise weltweit auf Vormarsch

Germanwatch-Studie: CO2-Preise weltweit auf Vormarsch published on

Eine Entscheidung Deutschlands für Emissionshandel bei Verkehr und Gebäuden wäre Sonderweg – alle anderen EU-Staaten mit CO2-Bepreisung zusätzlich zum europäischen Zertifikatehandel setzen auf Steuerlösung

Berlin (12. Juli 2019). Immer mehr Staaten in Europa und weltweit führen CO2-Preise ein. Deutschland würde sich allerdings auf einen Sonderweg begeben, wenn es einen zusätzlichen Emissionshandel in den Sektoren Verkehr und Gebäude einführen würde. Andere EU-Staaten setzen hier einhellig auf Steuerlösungen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Vergleichsstudie der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch, die heute vor der Vorstellung des Sondergutachtens zur CO2-Bepreisung durch den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung veröffentlicht worden ist.Continue reading Germanwatch-Studie: CO2-Preise weltweit auf Vormarsch

Klima-Bündnis: Städte weltweit rufen Klimanotstand aus

Klima-Bündnis: Städte weltweit rufen Klimanotstand aus published on

Aufforderung zum Handeln

Klima-Bündnis fordert mit dem Climate Action Call kurz vor den EU-Wahlen Politiker*innen zum Klimaschutz auf

Interessenvertreter*innen aus ganz Europa haben heute einen Aufruf zum Klimaschutz gestartet. „Hunderte von Städten in ganz Europa und der Welt rufen den Klimanotstand aus. Sie forcieren ein Ende fossiler Brennstoffe und die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energien, um so zur Klimagerechtigkeit weltweit beizutragen,“ erklärt Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, Mitunterzeichner des Aufrufs. „Es ist an der Zeit, dass gegenwärtige und zukünftige EU-Politiker*innen daran mitarbeiten, dieses Ziel in eine europäische Realität zu verwandeln.“

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Max-Planck-Institut Neubewertung: unerwartet hohes Sterblichkeitsrisiko durch Luftschadstoffe

Max-Planck-Institut Neubewertung: unerwartet hohes Sterblichkeitsrisiko durch Luftschadstoffe published on

Mainz, 12.3.2019  Luftverschmutzung wird als Gesundheitsgefahr deutlich unterschätzt, auch wenn es derzeit eine hitzige Diskussion über Stickoxide, Feinstaub und Dieselfahrverbote gibt.  Ein Wissenschaftlerteam um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie und Thomas Münzel, Professor an der Universitätsmedizin Mainz hat nun ermittelt, dass Luftverschmutzung die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund 2 Jahre verringert. Weltweit sterben laut der Studie jährlich etwa 120 Menschen pro 100.000 Einwohner vorzeitig an den Folgen von verschmutzter Luft, in Europa sogar 133 und damit mehr als im globalen Durchschnitt. In mindestens der Hälfte der Fälle sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache.

Feinstaub ist gefählich für die Gesundheit. Quelle: Martin Vorel/Wikimedia Commons

Feinstaub ist gefählich für die Gesundheit. Quelle: Martin Vorel/Wikimedia Commons

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Fulda ist erste „Sternenstadt“ Deutschlands

Fulda ist erste „Sternenstadt“ Deutschlands published on

Für ihren Kampf gegen Lichtverschmutzung wurde die osthessische Stadt Fulda als erste Dark-Sky-Kommune Deutschlands von der International Dark Sky Association in den USA ausgezeichnet. Der Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU) sagte: „Ein großer Teil der Lichtverschmutzung ist vermeidbar, und wir wollen mit intelligenten Lösungen als Vorbild für andere Kommunen vorangehen.“ Lichtverschmutzung bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in die Atmosphäre strahlt.

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Dauerhaft günstiger: 100% Erneuerbare Energien in Europa

Dauerhaft günstiger: 100% Erneuerbare Energien in Europa published on

Eine aktuelle Studie der Energy Watch Group und der finnischen Universität LUT zeigt, wie die Energiewende mit 100% Erneuerbaren Energien in Europa realisiert werden kann. Demnach würden die Treibhausgasemissionen vor 2050 auf Null reduziert und es würde deutliche finanziellen Vorteile gegenüber dem konventionellen fossil-nuklearen System mit sich bringen.

Pdf-Download: http://energywatchgroup.org/…2018/12/Key-findings_100-renewable-Transition-across-energy-sectors-Europe.pdf

Zweiräder überholen: erstmals mehr Fahrräder als Autos in Kopenhagen

Zweiräder überholen: erstmals mehr Fahrräder als Autos in Kopenhagen published on

Dänemarks Hauptstadt hat einen Meilenstein auf Ihrem Weg zur Fahrradstadt erreicht. Auf den Straßen gibt es nun mehr Fahrräder als Autos. Ob andere Städte folgen werden?
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EU-Parlament gibt UN-Klimagipfel in Katowice Schub und setzt Bundesregierung unter Druck

EU-Parlament gibt UN-Klimagipfel in Katowice Schub und setzt Bundesregierung unter Druck published on

Germanwatch begrüßt Forderung der Europaabgeordneten nach höherem EU-Klimaziel 2030 und Treibhausgasneutralität bis spätestens 2050

Bonn (25. Oktober 2018). Das Europäische Parlament macht Tempo beim Klimaschutz. Die Abgeordneten haben heute der EU-Verhandlungsdelegation für den UN-Klimagipfel in Katowice im Dezember ein Mandat mitgegeben, in dem sie fordern, die EU müsse ihr Ziel zur Reduktion der Treibhausgase von derzeit 40 Prozent (unter dem Niveau von 1990) auf 55 Prozent anheben. Bis spätestens 2050 streben die Parlamentarier Treibhausgasneutralität an, was eine Emissionssenkung auf fast Null bedeuten würde. „Wir freuen uns, dass die Abgeordneten damit direkt auf die Ergebnisse des jüngsten Berichts des Klimarates IPCC zum 1,5-Grad-Ziel reagieren“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Für die deutsche Regierung ist das ein Weckruf. Die Groko sollte jetzt endlich Europaparlament, Europäische Kommission und die progressiven Mitgliedsstaaten dabei unterstützen, die EU-Klimaziele für 2030 und 2050 anzuheben. Für den Erfolg des kommenden Klimagipfels in Polen ist mitentscheidend, ob die EU vorlegt“, so Bals.

Das Europäische Parlament unterstützt die Klimaziele, die auch die Klägerfamilien des People’s Climate Case zum Schutz ihrer Grundrechte einfordern. Mit Spannung wird dieser Tage die Klagebeantwortung des Europäischen Gesetzgebers erwartet. Christoph Bals: „Wir hoffen, dass auch die bevorstehende Klagebeantwortung durch Europäisches Parlament und Rat im Zeichen dieses klimapolitischen Aufbruchs steht.“

Im People’s Climate Case klagen vom Klimawandel Betroffene gegenüber der EU auf eine Anhebung der Klimaziele.

Weitere Informationen zum People’s Climate Case unter: www.peoplesclimatecase.de

EU-Trends: Sind Ökodämmstoffe im Kommen?

EU-Trends: Sind Ökodämmstoffe im Kommen? published on

BauInfoConsult befragte 6.000 Architekten

Auf dem Dämmstoffmarkt sind die sogenannten „natürlichen“ Dämmstoffe wie Holzwolle, Hanf, Kork, Granulate und Co. nach wie vor Nischenprodukte. Allerdings sind sie europaweit im Kommen, zumindest aus Sicht der Architekten: Laut einer Untersuchung unter 1.600 europäischen Planern dürfte die Verwendung von natürlichen Dämmstoffen in sieben von acht Ländern zunehmen. Günstig sind hierzulande auch die Zukunftschancen für den Marktplatzhirsch Mineralwolle. Andere Dämm-Materialien werden laut Prognose der Architekten einen deutlich schwereren Stand haben.

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Flasbarth: „Wir brauchen Wohlstand mit weniger Ressourcenverschwendung“

Flasbarth: „Wir brauchen Wohlstand mit weniger Ressourcenverschwendung“ published on

Führende Wirtschaftsstaaten beraten über Rohstoffverbrauch

In Argentinien beraten heute die zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer über Mittel und Wege, natürliche Ressourcen wie Rohstoffe, Wasser und Land effizienter und sparsamer einzusetzen. Staatssekretär Jochen Flasbarth eröffnet heute gemeinsam mit Argentiniens Umweltminister Bergman die Konferenz in Puerto Iguazú. Argentinien, das derzeit den Vorsitz in der G20 innehat, führt damit eine politische Initiative Deutschlands fort.

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EU macht Weg frei für mehr Bürgerenergie

EU macht Weg frei für mehr Bürgerenergie published on
Zur Einigung zwischen EU-Kommission, Rat und Parlament über den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa erklärt Julia Verlinden, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag für Energiepolitik:
Die deutsche Regierung hatte mit ihrem Bremserkurs für die Bürgerenergie keinen Erfolg. Europa sorgt nun dafür, dass die Hürden und Gebühren für Eigenerzeugung und -verbrauch von erneuerbarem Strom sinken. Auch Speicherung und Verkauf von Strom aus Kleinanlagen wird durch die EU-Vorgaben wesentlich einfacher. Das ist eine gute Nachricht aus Brüssel für die dezentrale Energiewende und die Beteiligung der Menschen am Umbau ihrer Energieversortung.

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Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz

Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz published on

Resilient Cities Congress des Städtenetzwerks ICLEI in Bonn

Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Das Städtenetzwerk ICLEI, zu dem auch 22 deutsche Städte gehören, trifft sich vom 26. bis 28. April in Bonn zum „Resilient Cities Congress“. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschen ihre Erfahrungen über Klimaschutzmaßnahmen und Klimakooperationen aus. Der Kongress ist offizieller Bestandteil des Talanoa-Dialogs. Talanoa ist ein fidschianisches Prinzip der Entscheidungsfindung und bezeichnet einen offenen Dialog, der alle Akteure einbezieht.

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2017: Erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Kohle in der EU

2017: Erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Kohle in der EU published on

Wachstum der Erneuerbaren Energien ist von Land zu Land sehr unterschiedlich / Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union stiegen im vergangenen Jahr leicht / Agora Energiewende und Sandbag legen Bericht zur EU-Energiewende vor

Brüssel, 30. Januar 2018. Im Jahr 2017 wurde aus Wind, Sonne und Biomasse in der Europäischen Union erstmals mehr Strom produziert als aus Stein- und Braunkohle zusammen. Die Stromerzeugung aus diesen Erneuerbaren Energien wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent. Seit 2010 hat sich der Anteil von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse – die seit 2000 eingeführten „neuen“ Erneuerbaren Energien – in der EU mehr als verdoppelt. Da jedoch die Wasserkraftproduktion 2017 stark rückläufig war, wuchs der Anteil aller Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr nur leicht: Er stieg von 29,8 auf 30,0 Prozent. Das zeigt eine gemeinsame Analyse zweier Thinktanks – Agora Energiewende aus Deutschland und Sandbag aus Großbritannien. Die Autoren der Studie haben öffentliche Daten aus zahlreichen Quellen zusammengetragen und ausgewertet.

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COP23-Delegation besucht Holzbau-Studierenden-Wohnheim in Bonn

COP23-Delegation besucht Holzbau-Studierenden-Wohnheim in Bonn published on

Länge 6:06 Min., veröffentlicht am 18.12.2017

Eine offizielle Delegation der COP23 besucht während der UN-Klimakonferenz in Bonn das Studierenden-Wohnheim „42!“ unweit der Bonner Universität. Das Haus im Passivhaus-Standard in Holzhybrid-Bauweise bietet seinen Bewohnern energieeffizienten und gleichzeitig ökologischen Wohnraum. Dazu gehören die Photovoltaik-Anlage, Regenwassernutzung für die Toilettenspülung sowie eine Gebäudeautomation, die den Studenten auch Mails sendet.

Betriebsrenten: Europaparlament beschließt Einstieg in Divestment für Pensionsfonds

Betriebsrenten: Europaparlament beschließt Einstieg in Divestment für Pensionsfonds published on

Am heutigen Donnerstag hat das Europäische Parlament über neue Regeln zur betrieblichen Altersvorsorge abgestimmt (1). Dank der Hartnäckigkeit der Verhandlungsdelegation des Europaparlaments, müssen bei den Investitionen in Zukunft nachhaltige und ökologische Kriterien berücksichtigt werden wie wir Grünen/EFA-Fraktion es vorgeschlagen haben. Continue reading Betriebsrenten: Europaparlament beschließt Einstieg in Divestment für Pensionsfonds

BBSR-Publikation: So wirkt sich die New Urban Agenda weltweit auf Städte aus

BBSR-Publikation: So wirkt sich die New Urban Agenda weltweit auf Städte aus published on

Heft 3 der Fachzeitschrift IzR zu nachhaltiger Stadtentwicklung

Vier Tage, mehr als 30.000 Teilnehmer, 167 Staaten, zahlreiche Vorträge, Workshops und Ausstellungen: Habitat III, der im Herbst 2016 von den Vereinten Nationen ausgerichtete Weltsiedlungsgipfel, war ein Großereignis. Ergebnis ist die New Urban Agenda, ein neues weltweites Handlungsprogramm zur Stadtentwicklung. Doch wie geht es weiter? Das aktuelle Heft der vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Fachzeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung“ (IzR) beantwortet diese Frage. Continue reading BBSR-Publikation: So wirkt sich die New Urban Agenda weltweit auf Städte aus

SZ: Pflastert Deutschland endlich mit Solaranlagen

SZ: Pflastert Deutschland endlich mit Solaranlagen published on

Zwei Studien zu erneuerbaren Energien haben in dieser Woche etwas verkündet, was jeden betrifft. Die eine im Fachjournal Joule rechnet für 139 Länder vor, wie der Umstieg auf hundert Prozent Energie aus Sonne, Wind und Wasserkraft bis zum Jahr 2050 klappen könnte.

Dabei würden 24 Millionen Jobs mehr entstehen als verloren gehen, jedes Jahr würden Millionen Menschen nicht durch Luftverschmutzung sterben, die Erdatmosphäre würde sich nicht mehr als 1,5 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erwärmen, ein wichtiges Klimaziel, das sich die Welt vor zwei Jahren in Paris gesetzt hat.

Und was steht dem im Weg? Die Autoren sehen vor allem soziale und politische Widerstände. Man könnte auch sagen: Es fehlt der Gesellschaft an Willenskraft. Das belegt auch die zweite Studie, die vom Fachjournal Nature Energy präsentiert wurde.

Den ganzen SZ-Beitrag vom 26.8.2017 lesen:
www.sueddeutsche.de/wissen/regenerative-energie-pflastert-deutschland-endlich-mit-solaranlagen-1.3640532

Fünf neue Fotogalerien von Siedlungen in Holland

Fünf neue Fotogalerien von Siedlungen in Holland published on

Permakultur-Siedlung „Eva Lanxmeer“ in Culemborg

Mit 240 Häusern ist es die größte Permakultur-Siedlung weltweit. Bauzeit: 1994 bis 2009. E.V.A. steht für den Namen der Gruppe „Ecologisch Centrum voor Educatie, Voorlichting en Advies“.
Infos: https://siedlungen.eu/db/eva-lanxmeer-in-culemborg
Fotogalerie: https://siedlungen.eu/galerien/fotogalerie-culemborg

„Stad van de Zon“ in Heerhugowaard

Die Siedlung ist mit 2.900 Wohnungen auf 123 ha Bauland ist die größte Nachhaltige Siedlung weltweit. Das Gesamtgebiet mit Park- und Wasserflächen umfasst 177 ha. Die Fotovoltaikanlage auf den Dächern verfügt über eine Leistung von 3,75 MW. Eine weitere PV-Anlage mit 1,25 MW, sowie drei Windkraftanlagen auf dem Gelände sind die aktiven Bestandteile der CO2-neutralen Energieversorgung. Autofreie Zone. Planung: Ashok Bhalotra of urban design bureau KuiperCompagnons, Rotterdam. Partner des European Sun Cities Projekts.
Fotogalerie: https://siedlungen.eu/galerien/fotogalerie-2017-heerhugowaard

Hafeneiland West und Ost in Amsterdam

Fotogalerie: https://siedlungen.eu/galerien/fotogalerie-2017-haveneiland

Amsterdam Westerpark

Mit 600 Wohneinheiten als zusammenhängende Siedlung weltweit die größte Siedlung für Fahrradfahrer. Die Bewohner organisieren ihren Alltag ohne eigenes Auto. Das erspart die Bau- und Betriebskosten der teuren Tiefgarage und es ermöglicht die Nutzung der Freiräume für andere Zwecke als zum Abstellen der Privatautos, die zu über 90% nicht fahren, sondern Platz weg nehmen.
Fotogalerie: https://siedlungen.eu/galerien/fotogalerie-2017-gwl-terrein-amsterdam-westerpark

Amersfoort Nieuwland

Ende der 90er weltweit die größte PV-Anlage auf einer Siedlung mit 1 MWpeak Leistung
Fotogalerie: https://siedlungen.eu/galerien/fotogalerie-2017-amersfoort-nieuwland

 

Studientag: Moderner Holzbau im historischen Amsterdam

Studientag: Moderner Holzbau im historischen Amsterdam published on
Foto: DERIX-Gruppe

Die DERIX-Gruppe lädt am 26.10.2017 zum Studientag „Moderner Holzbau im historischen Amsterdam“ ein. Die Veranstaltung findet im neuen ABN AMRO Pavillon in Amsterdam statt, an dessen Bau die DERIX-Gruppe beteiligt war.Continue reading Studientag: Moderner Holzbau im historischen Amsterdam

Kurzfilm: 9 Geschosse in Holzmodulbauweise

Kurzfilm: 9 Geschosse in Holzmodulbauweise published on

Hotel Jakarta in Amsterdam

Die DERIX-Gruppe baut gemeinsam mit Ursem Modulaire Bouwsystemen ein Hotel aus Holzmodulen – 9 Stockwerke hoch, mitten in Amsterdam. Hier werden 2.100 m³ Holz verbaut, 550 m³ davon sind Weißtanne, mit der die Sichtflächen der Module veredelt werden. Das Hotel wird derzeit aus 176 Holzmodulen zusammengesetzt, die komplett vorgefertigt zur Baustelle transportiert werden. Pro Tag werden 12 Module montiert, das Hotel wird Ende 2017 bereits eröffnet.

Das Hotel Jakarta ist das erste energieneutral gebaute Hotel in Amsterdam und wird neben einem Wellness-Center mit Schwimmbad und Fitness-Studio, einer Skybar, verschiedenen Restaurants, einer Espresso-Bar, Tiefgarage und einem tropischen Garten über 200 luxuriöse Hotelzimmer und Suites verfügen.

Kostenrückgang der Erneuerbaren treibt die globale Energiewende voran

Kostenrückgang der Erneuerbaren treibt die globale Energiewende voran published on

Nach Ansicht von Dr. Axel Berg, dem Vorsitzenden des Vorstands der deutschen Sektion von EUROSOLAR, sind weder ambitionierte Klimaschutzziele noch ein gesteigertes ökologisches Bewusstsein die Treiber für die Energiewende, sondern „die exponentielle Kostendegression bei regenerativen Energietechniken, die technischen Innovationen bei den Speichertechnologien und ein hohes industriewirtschaftliches Interesse.“ In seinem detaillierten fachlich versierten Beitrag benennt er drei Schlüsseltechnologien, die in ihrem Zusammenwirken die Energiewende derart beschleunigt werden, dass sehr wahrscheinlich ist, dass große Player aus der deutschen Old Industry, die Jahrzehnte als Rückgrat unserer mächtigen Industrienation galten, von neuen Playern weg disruptiert werden. Continue reading Kostenrückgang der Erneuerbaren treibt die globale Energiewende voran

12. Vorarlberger Holzbaupreis vergeben

12. Vorarlberger Holzbaupreis vergeben published on

Neun Preisträger hat die Jury in diesem Jahr ausgewählt, zusätzlich wurden sieben Anerkennungen vergeben. 134 Projekte waren eingereicht worden, allesamt zeugen laut Jury „von einem handwerklichen Reifegrad, der kaum noch überbietbar ist“. Am 30. Juni wurden sie im CUBUS Wolfurt verliehen.

Mit dem „Vorarlberger Holzbaupreis 2017“ wurden ausgezeichnet:Continue reading 12. Vorarlberger Holzbaupreis vergeben

Wohnexperimente in der Zürcher Agglomeration

Wohnexperimente in der Zürcher Agglomeration published on

BaunetzWoche#494:

Genossenschaften erleben in Zürich gerade eine wahre Renaissance. Das Quartier „Mehr als Wohnen“ und das Projekt „Zwicky Süd“ versuchen nun, städtische Qualitäten in die Agglomeration zu bringen. Können die beiden Vorhaben neue Lebensentwürfe jenseits des privaten Wohnungsbaus ermöglichen?

Link:
www.baunetz.de/…baunetzwoche_ausgabe_5108639.html

19 der G20-Regierungen beschließen Klima- und Energie-Aktionsplan

19 der G20-Regierungen beschließen Klima- und Energie-Aktionsplan published on

Hamburg (8. Juli 2017). In Hamburg haben 19 Regierungschefs der größten Volkswirtschaften gemeinsam ihre Verpflichtung zur schnellen Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bekräftigt und den Versuch von US-Präsident Trump, das Paris-Abkommen zu untergraben, zurückgewiesen.

In der Abschlusserklärung werden – so das durchgesickerte Ergebnis –  die Differenzen zwischen den USA und den anderen 19 Partnern im Klimaschutz festgehalten. Die 19 betonen die Irreversibilität des Abkommens, verpflichten sich zur schnellen Umsetzung und beschließen einen detaillierten Klima- und Energie-Aktionsplan. „Der Aktionsplan ist das konkreteste Ergebnis zur Klimapolitik, das es bei der G20 je gab“, erläutert Christoph Bals, der Politische Geschäftsführer von Germanwatch. „Er zeigt, dass es jetzt nicht mehr nur um die Bekräftigung des Paris-Abkommens geht, sondern um die Schritte zu seiner Umsetzung.“

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Das ist Europas größter E-Lastenrad-Verleih

Das ist Europas größter E-Lastenrad-Verleih published on

„In Köln ist Europas größter Verleih für E-Lastenräder gestartet. Die Initiatoren verstehen das Projekt als aktiven Beitrag zur Energiewende und wollen das System – wenn es erfolgreich ist – auf andere Städte übertragen“

Den Beitrag lesen:
https://enorm-magazin.de/europas-groesster-e-lastenrad-verleih

12 Arte-Kurzfilme „Rendezvous der Öko-Utopien“

12 Arte-Kurzfilme „Rendezvous der Öko-Utopien“ published on

Öko-Viertel sind Versuchslabore, in denen die Zukunft des Städtebaus erprobt wird. In einer Mischform aus Fiktion und Dokumentation stellt die Serie Öko-Viertel in Deutschland, Frankreich und der Schweiz vor. In 12 Folgen treten die Viertel in einen Dialog miteinander und stellen ihre Zielsetzungen im Hinblick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung vor.

Die Kurzfilme (je 4 Minuten) auf Arte anschauen:
Aufnahmejahr 2017
www.arte.tv/de/videos/RC-014178/rendezvous-der-oko-utopien

BMUB: „Bonn Challenge“ zum Wiederaufbau von Wäldern ist geschafft

BMUB: „Bonn Challenge“ zum Wiederaufbau von Wäldern ist geschafft published on

Insgesamt 150 Millionen Hektar zerstörter Wald sollen aufgebaut werden

Ein wichtiges Etappenziel der internationalen Natur- und Klimaschutzpolitik des Bundesumweltministeriums ist erreicht. Die von Deutschland initiierte sogenannte „Bonn Challenge“ zum Wiederaufbau von Wäldern hat es geschafft, die Länder zu Zusagen in Höhe von insgesamt 150 Millionen Hektar zu bewegen. Erreicht wurde das Ziel gestern auf der ersten Bonn Challenge Regionalkonferenz für Asien in Palembang, Indonesien. Dort haben Bangladesch, Mongolei, Pakistan und Sri Lanka weitere Beiträge zum Wiederaufbau an Wäldern angekündigt. In Bonn hatten sich 2011 auf Initiative Deutschlands zahlreiche Länder darauf verständigt, bis 2020 weltweit 150 Millionen Hektar zerstörter Waldflächen wiederherzustellen.Continue reading BMUB: „Bonn Challenge“ zum Wiederaufbau von Wäldern ist geschafft

Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Frankreich

Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Frankreich published on

Die TU Dortmund führte im Rahmen des Forschungsprojekts „Co-Housing Initiativen in Europa“ eine Exkursion nach Paris vom 27. bis 31. März 2017 durch. Dort trafen die Forschenden die französischen Kolleginnen Anne Labit (Orléans University), Sabrina Bresson (ENSA Paris Val-de-Seine) und Claire Carriou (Paris Nanterre University).“Continue reading Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Frankreich

9-geschossiger Holzbau in Trondheim

9-geschossiger Holzbau in Trondheim published on

Studentenwohnheim als Brettsperrholzkonstruktionen

Nach dem Stadtteil Moholt ist das Studentendorf benannt, das in den 1960er-Jahren im norwegischen Trondheim errichtet worden ist. Im Rahmen eines Masterplans zur Nachverdichtung wurde es nun um fünf Wohntürme nach Plänen von MDH Arkitekter aus Oslo ergänzt. Ihr Name Moholt 50|50 soll sowohl an die Geschichte der Wohnanlage erinnern, als auch ein Blick in die Zukunft sein, denn ihre Holzkonstruktion gilt als wegweisend hinsichtlich Ökonomie und Nachhaltigkeit.

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Gesetz in Paris: öffentlicher Raum soll grüner werden

Gesetz in Paris: öffentlicher Raum soll grüner werden published on

Mit einem neuen Gesetz fordert Paris seine BewohnerInnen auf, den öffentlichen Raum zu begärtnern. Wo immer möglich, sollen vertikale und horizontale Gärten entstehen, urbane Landwirtschaft wird gefördert. Es gibt sogar ein Einsteiger-Kit mit Pflanzerde. Bis 2020 sollen so u.a. 100 Hektar lebendige Fassaden und Dächer entstehen.

Links zum Weiterlesen:
http://inhabitat.com/paris-allows-anyone-to-plant-an-urban-garden-anywhere/

 

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