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Moorwiesensiedlung Kiel-Hassee

Moorwiesensiedlung Kiel-Hassee published on

24113 Kiel-Hassee: Werkgemeinschaft für Architektur und Städtebau (Heidrun Buhse, H.Schulze, u.a.), 21 WE, Bezug 1994, 1.100 Euro/m², inkl. Selbsthilfe + ca. 250 Euro/m² für Gemeinschaftseinrichtungen (inkl. Ver- und Entsorgung), Schilfkläranlage, Kompost-Toiletten, keine Betondecken, Holzständerbauweise, Zellulosedämmung, Lehm-Innenputze, BHKW mit Nahwärmenetz, Planung von Architektinnen, soziales Siedlungskonzept (kommunikative Elemente, sozial kontrollierbare und angstfreie Außenraumgestaltung, …), Genossenschaft, Partizipation, Gemeinschaftshaus, Kindergarten, Gewerbe (Architekturbüro), organische Bauform.

Projektname Siedlungsgenossenschaft Kieler Scholle

Bildergalerie

Ausführliche
Projektbeschreibung
(2 MB)

 

Öffentliche Veranstaltungen 2012
20 Jahre Kieler Scholle e.G.
25.8.2012: Sommerfest
29.9.2012: Workshop zu Genossenschaften
27.10.2012: Workshop zum ökol. Wohnen
www.kieler-scholle.de/20jahre.html

Straße Anfahrtsbeschreibung
Gebäudeart Siedlung mit ein- bis zweigeschossigen Einfamilienhäusern, teilweise freistehend oder Doppelhäuser, überwiegend Reihenhäuser in Zeilenbauweise; ein Gemeinschaftshaus
Neubau, Sanierung Neubau
Eigentumsform Eigenheime, organisiert als Genossenschaft
Lage Randliche Lage innerhalb des inhomogen bebauten Stadtteils Hassee im Südwesten Kiels
Größe (WE) 21
Bewohner Ca. 85
Fertigstellung 1992
Ökologie
Ab/Wasser Pflanzenkläranlage reinigt anfallendes Grauwasser, Regenwasser wird in Teichen aufgefangen
Abfall Komposttoiletten
Energie Niedrigenergiebauweise, Blockheizkraftwerk, siedlungsöffentliche monatliche Verbrauchsdokumentation
Baubiologie Umweltfreundliche Baustoffe; Holzständerbauweise, Strahlungsheizkörper
Verkehr Stellplatzfreie Siedlung
Außenanlage Teichanlage, Grasdächer; Erhaltung vorhandener Vegetation; naturnahe Freiflächengestaltung
Klima
Öko-Technik Vielzahl experimenteller Ökotechniken
Ökonomie
Soziokulturelles Hohes Maß an gemeinschaftlicher Organisation der Siedlung. Kindertagesstätte. Selbstverwaltung. Genossenschaft. Gemeinschaftsräume.
Ansprechpartner Siedlungsgenossenschaft Kieler Scholle
Preise 1990: Umweltpreis des Landes Schleswig-Holstein
2001:Umweltpreis der Stadt Kiel
Anmerkungen 1. Ökologische Modellsiedlung Schleswig-Holsteins
Quellen – Zeitschrift: Politische Ökologie Jan/Febr. 1996 S. 70
– Misiek, Claudia 1994; Bauherren überwanden bürokratische Hürden. In: Demokratische Gemeinde H.2,36-3
– Buhse, Heidrun 1994: Die ökologische Siedlung in Kiel-Hassee. Strategie – Entwicklung – Zwischenergebnis. In: Schöne, Irene (Hg.): Wirtschaften in Schleswig-Holstein. Kiel, 234-251[HINRICHS 1996] Prof. Dipl.-Ing. C.F. Hinrichs/Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes: Leitbilder des ökologischen Bauens. Auswertung realisierter Siedlungen und Einzelhäuser. Saarbrücken, 1996
Links Projektseite www.kieler-scholle.de
Stand 7/2012 Holger Wolpensinger, Bonn

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