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Platensiedlung in Frankfurt-Ginnheim

Platensiedlung in Frankfurt-Ginnheim published on

Frankfurt a.M. Ginnheim: die 342 Bestandswohnungen der 19 dreigeschossigen Zeilenbauten werden energetisch saniert (Dämmung und neue Fenster) und mit 2 Geschossen aufgestockt. Insgesamt entstehen rund 680 neue, vor allem kleinere Wohnungen. 300 Wohnungen entstehen in 15 Neubauten in sogenannten Tor- und Brückenhäusern. Architektur: Stefan Forster (Frankfurt). Baubeginn war 2017. Fertigstellung der Auftockungen: Ende 2019. Fertigstellung der Neubauten (Nachverdichtungen): 2023


Weiterhin sind zwei Kitas geplant und es sind Flächen für kleine Läden vorgesehen. Entlang der Stefan-Zweig-Straße sind im Erdgeschoß Gewerbeeinheiten geplant. Außerdem entstehen 370 Stellplätze in fünf neuen Tiefgaragen. Die Ein- und Ausfahrten liegen jeweils in der Sudermannstraße.

Die ABG investiert in das Projekt rund 160 Millionen Euro.

Bei dem Projekt handelt es sich um die größte Nachverdichtung einer Siedlung in Frankfurt seit vielen Jahren und um eines der größeren Aufstockungen in Deutschland (Stand 12/2019).

Video

3:16 min. Luftaufnahmen einer Drohne zeigen den Stand der Umsetzung im Mai 2019.

Holzbau
„Ein großer Vorteil dieser Bauweise ist auch, dass die Mieterinnen und Mieter in den unteren Stockwerken in ihren Wohnungen bleiben können und nicht über Gebühr mit Lärm und Staub belästigt werden“, sagte Junker. Die ABG arbeitet bei diesem Projekt mit der Firma Li Wood aus München zusammen, die für den Bau der Module an der Sandelmühle eigens eine sogenannte Feldfabrik errichtet hat. Für das Aufstellen der Module auf den Dächern rechnet Li Wood mit etwa zwei bis drei Wochen je Häuserzeile. Im Anschluss werden die Handwerker aus den bereits zu 80 Prozent fertiggestellten Raummodulen die Wohnungen schlüsselfertig komplettieren. Es wurden 1102 Module verbaut um die 26.525 m² Wohnfläche zu erstellen.

Sobald die Arbeiten für die Aufstockung abgeschlossen sind, werden die Fassaden neu gestaltet, um so ein einheitliches Erscheinungsbild der Siedlung zu erreichen. Außerdem werden die Eingänge, Treppenhäuser, Keller und Heizungsanlagen modernisiert und die Außenanlagen neu gestaltet.

Preiswerter Wohnraum
Bei diesem Projekt der ABG werden die Hälfte der insgesamt rund 680 Wohnungen gefördert, 20 Prozent als klassische Sozialwohnungen und weitere 30 Prozent über das Mittelstandsprogramm der Stadt Frankfurt. „In der Platensiedlung werden Menschen mit unterschiedlichem Einkommen, unterschiedlichem Alter und unterschiedlicher Kultur zusammen leben können. Auch die Wohnungen ohne soziale Bindung werden preiswert und für viele Frankfurter erschwinglich sein, da die ABG das Bauland bereits besitzt“, sagte Planungsdezernent Mike Josef bei dem Stapelfest. Die Mieten betragen einkommensabhängig zwischen 8,50 EUR/m² bis 10,50 EUR/m² zzgl. Nebenkosten (Stand: 12/2019).

Terminplanung
www.abg.de/projekte/projekte-daten/platensiedlung/termine_platensiedlung.php

Links
www.dach-holzbau.de/artikel/aufstockung-der-platensiedlung-in-frankfurt_3453342.html
www.frankfurter-wochenblatt.de/…aufstockung-beginnt-…
www.abg.de/projekte/projekte-daten/platensiedlung/