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Manifeste und Abkommen

Unzählige Abkommen seit den 1970er Jahren bezeugen immer wieder die Absicht umweltfreundlicher oder nachhaltiger zu Bauen und zu Wohnen. Darin ist alles ausreichend dargelegt, empfohlen und politisch beschlossen worden. Im Folgenden eine Auswahl einiger wichtiger Dokumente.

Titel / Thema
Jahr
Umfang
Link
Habitat III: New Urban Agenda. Draft outcome document for adoption in Quito
2016
22 S. Link
Basque Declaration: The Basque Declaration outlines new pathways for European Cities and Towns to create productive, sustainable and resilient cities for a liveable and inclusive Europe. The document aims to support and accelerate socio-cultural, socio-economic and technological transformation. The Basque Declaration was acclaimed by the participants of the 8th European Conference on Sustainable Cities & Towns held in the Basque Country from 27-29 April 2016, and it  is  an  important  step  following  the  Aalborg  Charter (1994) and the Aalborg Commitments (2004).
2016
Link
Bremer Manifest: für Bürgerenergie und 100 % Erneuerbare Energien:
www.bremer-manifest.de
2016
Link
Wohnungspolitik neu positionieren! Plädoyer von vhw und Difu für eine soziale und resiliente Wohnungspolitik“
2016
9 S. pdf
Abb.: Stephan Anders 2012Auf dieser Abbildung sind chronolgisch wichtige Ereignisse u.a. Umweltkatastrophen aber auch die UN-Konferenzen zu den Themen Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit aufgetragen. Weiterhin eingetragen sind die Entwicklungen der gesetzlichen ENEV-Vorgaben für Gebäude und in welchem Jahr die freiwilligen Gebäudezertifikate wie DGNB, HQE usw. gestartet sind. Die Abbildung stammt aus der Dissertation „Stadt als System“ von Stephan Anders (2016).
2016
Paris-Abkommen: es ist der erste völkerrechtlich verbindliche Klimavertrag, der Verpflichtungen für alle 195 Staaten enthält. Die Weltgemeinschaft verpflichtet sich auf das Ziel, die menschengemachte Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2°C und möglichst sogar auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Das Jahr 2015 war bereits 1°C wärmer als die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Februar 2016 war mit 1,35° über Normaltemperatur die größte je gemessene Temperaturanomalie. Die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre hat nunmehr die kritische Schwelle von 400 Teilen pro Million überschritten. Das Paris-Abkommen trat im November in Kraft.
2016
82d63388d1Transforming our world: the 2030 Agenda for Sustainable Development. United Nations vom 25- 27. September 2015 in New York
2015
Link
5 Jahre Leipzig Charta für nachhaltige Stadtentwicklung
www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/…LeipzigCharta…
2012
An Artists Life Manifesto von Marina Abramovic
2011
Plusenergie-Petition initiiert von Rolf Disch aus Freiburg. Die Plusenergiebauweise soll schnellstmöglich Standard beim Neubau werden.
2011
Link
Beschluss zur Schließung aller Atomkraftwerke in Deutschland bis Dezember 2022. Anlass waren die SuperGAUs und Explosionen von 3 Reaktoren im japanischen Fukushima.
2011
Manifest „Vernunft für die Welt“ der Architekten, Ingenieure und Stadtplaner für eine zukunftsfähige Architektur und Ingenieurbaukunst. Das Manifest wurde als deutscher Beitrag in die UN-Klima-Konferenz 2009 in Kopenhagen eingebracht. Tragende Institutionen: BDA, BDB, BDIA, bdla, Bundesarchitektenkammer, Bundesingenieurskammer, VBI, DAI, SRL, VFA
2009
Link
Thomas Herzog (Hrsg.): Solar Charta: European Charta for Solar Energy in Architecture and Urban Planning. Europäische Charta für Solarenergie in Architektur und Stadtplanung. Prestel, München/Berlin/London/New York 2007 (deutsch, englisch, chinesisch, spanisch, französisch, japanisch, italienisch, russisch, griechisch, arabisch)
2007
Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt. Entstanden im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft in Europa, wurde die Leipzig Charta von allen 27 EU-Mitgliedsstaaten als Politikgrundlage verabschiedet.
2007
Initiative Global Marshall Plan www.globalmarshallplan.org
Charta für Holz. BMVEL – Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.
2004
26 S.
Marienthaler Erklärung. Demographischer Wandel und ökologische Siedlungsentwicklung. IES Hannover und IÖR Dresden.
2004
5 S.
Neue Charta von Athen 2003. Vision für die Städte des 21. Jahrhunderts. European council of town planners.
2003
24 S.
Fünf-Punkte-Plan für nachhaltiges Bauen. Bundesarchitektenkammer. Peter Conradi.
2003
1 S.
Das baubiologische Manifest. B.A.U. Bund Architektur & Umwelt e.V. 2003 (Neuauflage). Erstauflage: 1981 (vormals Bund Architektur und Baubiologie e.V.)
Link: www.bau-architekten.de/…
2003
(1981)
5 S.
Nationale Nachhaltigkeitsstrategie – Perspektiven für Deutschland. Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland.
2002
343 S.
Weltbericht für die Zukunft der Städte – urban 21“ Enthält Leitbilder für die künftige Entwicklung der Städte (Autoren sind u.a. Prof. Klaus Töpfer/UNEP; Thomas Herzog, …) als deutsche Fassung
2000
50 S.
Faktor 10 Manifesto. Webseite für zum Link des pdf-Downloads. Initiator: Friedrich Schmidt-Bleek.
2000
17 S.
Friedensreich Hundertwasser: Manifest zur GRÜNEN ZITADELLE VON MAGDEBURG
1999
Link
BauGB: Verankerung des Gebots einer Nachhaltigen Stadtentwicklung in §1
1998
Link
Positionspapier „Ökologisches Planen und Bauen“ Internationale Bauausstellung Emscher Park. Beschlussfassung im IBA-Lenkungsausschuss 26. April 1996
1996
6 S.
Eine Übersicht über Abkommen zum Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung / Lokale Agenda 21“. Hrsg.: BBR – Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau 1996: Lokale Agenda. Stand und Perspektiven der Umsetzung. Übersicht über internationale Programme und Strategien. Verfasser: ICLEI Freiburg. Bonn
1996
2 S.
Istanbul-Erklärung über menschliche Siedlungen – Habitat II (deutsche Fassung). Originalfassung (engl.): unhabitat.org/declarations/Istanbul_Declaration.pdf bzw. unhabitat.org/declarations/ch-1a.htm…/Ch-2a…/Ch-3a…/Ch-4a
Siehe hierzu ebenso: unhabitat.org/…/SustainableCities
1996
12 S.

 

Sowie BBR (2006): „Die Umsetzung der Ziele und Prinzipien der Habitat Agenda in der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland, Finnlands, der Niederlande, Rumäniens und der Türkei in den Jahren 1996 bis 2005.“ Bonn. Die Untersuchung ist der Frage nachgegangen, ob und wie die Ziele und Prinzipien der 1996 in Istanbul verabschiedeten Agenda in die Gesetzgebung von fünf ausgewählten Unterzeichnerstaaten in Europa eingegangen sind.

dt.

engl.

Europäische Charta für Solarenergie in Architektur und Städteplanung.
1996
6 S.
Charta von Aalborg – Charta der Europäischen Städte und Gemeinden auf dem Weg zur Zukunftsbeständigkeit. Am 27. Mai 1994 verabschiedet von den Teilnehmern der Europäischen Konferenz über zukunftsbeständige Städte und Gemeinden in Aalborg, Dänemark.Die Charta von Aalborg wurde bekräftigt durch den LISSABONNER AKTIONSPLAN 1996 und den
HANNOVER AUFRUF 2000. Quelle: aalborgplus10.dk

1994

2003

10 S.

Charta von Aalborg

Aalborg +10, LISSABONNER A. & HANNOVER A.

10 Thesen zur Beziehung zweier verwandter Disziplinen: Städtebau ist mehr als nur „vergrößerte“ Architektur. Peterek, Michael (1994) in: Einsele, Martin (Hrsg.)(1994): Stadt im Diskurs: Beiträge zur aktuellen Städtebaudiskussion. Karlsruhe
1994
Hamburger Manifest des Wohnbund
1989
5 S.
Manifest zur Gründung einer „Freien Internationalen Hochschule für Kreativität und Interdisziplinäre Forschung“ Joseph Beuys und Klaus Staeck
1979
Link
Friedensreich Hundertwasser: Manifest „Die heilige Scheiße“
1979
Link
Die Grenzen des Wachstums. The Club of Rome
1972
Friedensreich Hundertwasser: Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur
1958
Link

 

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