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Autofreies Wohnen bezeichnet ein Wohnangebot, das sich an Haushalte richtet die ihre Alltagsmobilität vor allem mit dem Fahrrad, mit dem ÖPNV, zu Fuss oder mit einem CarSharing-Auto organisieren und die Räume zwischen den Häusern für andere Aktivitäten nutzen wollen, als darauf zu 95% rumstehende Autos zu parken. Die Baukosten für eine teure Tiefgarage in urbanen Quartieren entfällt. Auch entfällt die Quersubventionierung autobesitzender durch autofreie Haushalte, wodurch wiederum Kosten gespart werden können. Die Zahl der Stellplätze (für CarSharing, Taxis, Besucher) ist deutlich geringer als in üblichen Wohngebieten und liegt bei den bisher realisierten Siedlungen bei 0,2 oder 0,1 Stellplätzen je Wohneinheit. Diese Stellplätze werden im allgemeinen am Rand konzentriert. Die Frage, wieviel „Autofreiheit“ im konkreten Fall sinnvoll und durchsetzbar ist, wird im Planungsprozess mit den Bewohnern geregelt werden. Umso größer ist der Bedarf an Abstellanlagen für Fahrräder aller Art, den es werden auch intensiv Lastenräder, Kinder-/Fahrradanhänger, Gästeräder, Tandems usw. genutzt, die diebstahlsicher und regengeschützt aber möglichst nicht im Keller abgestellt werden wollen. Neuere Projekte nennen sich BikeCity oder VeloCity, weil die Bewohner solcher Siedlungen ihre Nahmobilität vor allem mit dem Fahrrad organisieren, oft mit deutlich über 50% der Wege.

Über die folgenden Subdomains können die Autofreien Siedlungen nach bestimmten Kriterien weiter eingegrenzt werden:
www.autofreie.siedlungen.eu
bzw. über www.fahrradfreundliche.siedlungen.eu

Studierenden-Wohnheim „Neue Burse“ in Wuppertal

Studierenden-Wohnheim „Neue Burse“ in Wuppertal published on

42119 Wuppertal: es handelt sich um das größte Studierenden-Wohnheim in Passivhaus-Standard. Durch die Erweiterung wurden die bisherigen Wohneinheiten einem zeitgemäßen Standard angepasst, bei dem die nun insgesamt 323 Zimmer von 12 m² auf 20 m² vergrößert und mit eigenem Bad und Küche ausgestattet wurden. Im Zuge der Modernisierung wurde die alte Fassade entfernt. Die neue hochwärmegedämmte Fassade in Holzbauweise wurde zwei Meter nach außen auf eigenen Fundamenten verlagert. Fertigstellung: 2003

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Klima- und Holzbauquartier „Ellener Hof“

Klima- und Holzbauquartier „Ellener Hof“ published on
Enthüllung des Bauschildes zum Baubeginn des Stiftungsdorfes Ellener Hof: (v. l.) Sabine Schöbel, Stiftungsdorf Ellener Hof, Wolfgang Haase, Beiratssprecher in Osterholz, Alexander Künzel, Bremer Heimstiftung, Jens Deutschendorf, Staatsrat beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und André Vater, Bremer Heimstiftung. Foto: Bremer Heimstiftung, Fotograph: M. Rospek

28327 Bremen-Osterholz: Es ist Bremens erstes, ganz in Holzbauweise errichtetes Viertel mit rund 500 neuen Wohneinheiten in verschiedenen Preisklassen, ressourcenschonend versorgt, für Menschen aller Generationen und Nationalitäten. In enger Kooperation mit der Freien Hansestadt Bremen arbeitet die Bremer Heimstiftung als Eigentümerin des Geländes daher nicht nur an neuem Wohnraum. Auch soziale Einrichtungen, Vereine oder Kulturschaffende sollen das „Stiftungsdorf Ellener Hof“ künftig bereichern. Darüber hinaus setzen die Partner auf attraktive Grünflächen. Der respektvolle Umgang mit dem wertvollen Bestand an Bäumen, Buschwerk und Bewuchs auf dem Grundstück ist Grundlage und fester Bestandteil aller Planungen. Baubeginn war der im September 2018. Geplante Fertigstellung: 2025(?)
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Westend Berlin-Charlottenburg

Westend Berlin-Charlottenburg published on

Westend Berlin-CharlottenburgIn-Entstehung_gr100px_200dpi14055 Berlin-Charlottenburg: 600 WE als Neubausiedlung in Holzbauweise mit Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Weiterhin Einfamilienhäuser, Läden, Arztpraxen und eine Kindertagesstätte. Mischung von Miet- und Eigentumswohnungen.

Im März 2018 wurde nach 5 Planungs- und Verhandlungsjahren der Vertrag unterzeichnet. Das Unternehmen rechnet mit einem Baustart Ende 2019. Der letzte Bauabschnitt könnte 2025 abgeschlossen sein.

Niedrigstenergiehaus-Standard, BHKW, Photovoltaikanlage, Nachhaltiges Mobilitätskonzept mit Fahrradabstellplätzen vor den Haustüren und E-Bikes, Elektroautos im CarSharing-Fuhrpark. Quartier mit Cradle to Cradle-Zertifizierung und wohngesunden Baustoffen, Dachbegrünung.
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Möckernkiez eG Berlin

Möckernkiez eG Berlin published on

MoeckernKiez-110965 Berlin: Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG. Im Modellprojekt Möckernkiez entstanden in 14 Wohngebäuden 471 Wohneinheiten. Sie wurden im Passivhausstandard sowie nach bauökologischen Kriterien gebaut. 0,21 PkW-Stellplätze / WE. Grundstücksgröße: 30.000 m². Es ist durchgehend barrierefrei und auf der Kiezebene frei von Autoverkehr gestaltet. Der Möckernkiez liegt direkt unmittelbar an den südostlichen Eingängen des Parks am Gleisdreieck. Fertigstellung: 2018
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WEG „Am Rundling“

WEG „Am Rundling“ published on

lebenstraum12487 Berlin-Johannisthal: 20 Häuser mit 22 Wohneinheiten (KfW 40-60) entstanden unter dem Arbeitstitel „Lebenstraum Johannisthal“ für 70 kleine und große Menschen, als ökologisches Wohnprojekt. Stellplatzzahl: 0,3 PkWs/WE, 100 m² Sonnenkollektoren (50 kW), 23 kW Fotovoltaikanlage, 99 kW-Holzpelletanlage (mit Abgaswärmetauscher, nachgeschaltetem Rauchgaswäscher und Kondensatwärmetauscher), 600 m³-Grauwasseranlage, Fertigstellung: 2007
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Klimaschutzsiedlung „Am Kornweg“

Klimaschutzsiedlung „Am Kornweg“ published on

22337 Hamburg-Klein Borstel: 60 WE, Nutzfläche 2.820 m2, ca. 160 Einwohner, autofreie Siedlung mit Food-Coop, Fahrradfuhrpark, Radwerkstadt und CarSharing. Stellplatzzahl: 0,2 PkWs/WE. Planung: NeuStadtArchitekten (Hamburg). Fertigstellung: 2008
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Modellprojekt Autofreies Wohnen Bremen-Hollerland

Modellprojekt Autofreies Wohnen Bremen-Hollerland published on

28357 Bremen-Hollerland: 200 WE (nicht realisiert); Modellfotos, gut analysierte Studie zum Scheitern des Projektes. Die wichtigsten Gründe: „zu sterile Architektur; zu teuer obwohl kostengünstiges Bauen versprochen wurde; zu weit außerhalb der Stadt; das die Stadtbahn doch nicht in den neuen Stadtteil geführt wurde; insg. schlechte Baukonjunktur; großer Arbeitgeber in Bremen ging Konkurs.“ Das Hollerland-Projekt sorgte allerdings für viel Medienrummel und gilt als Vorbild für viele andere Projekte, die mittlerweile realisiert wurden, wie z.B. „Bremen-Grünenstrasse“ allerdings nicht in Stadtrandlage sondern in der Innenstadt.
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Unterneustadt Kassel

Unterneustadt Kassel published on
Fotos: Matthias Wangelin, Kassel

34123 Kassel-Unterneustadt: Wiedergründung des Stadtteils Unterneustadt. Hohe Bebauungsdichte mit GFZ 2,0. Größe: 29 Gebäude mit insgesamt 87 WEs. Davon 73 öffentlich gefördert und 65 WEs mit einer Stellplatzzahl von 0,1 PkWs/WE. Fertigstellung: 2001
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Gartenhofsiedlung Weißenburg

Gartenhofsiedlung Weißenburg published on

logo_muensterIn-Entstehung_gr100px_200dpi48143 Münster: Autofreie NRW-Modellsiedlung „Gartenhofsiedlung Weißenburg“, europaweit ausgeschriebener Wettbewerb, KfZ-reduziertes Mobilitätskonzept mit Stellplatzzahl 0,2 PkW je Wohnung, 138 Wohnungen auf 3,8 ha Grundstücksfläche. Fertigstellung: 2003

51 neue frei finanzierte Mietwohnungen wird die LEG in der autofreien Siedlung bauen (Webseitenzugriff am: 5.11.2017). Bezugsfertig ab März 2018. Weitere Infos zu den Wohnungen und u.a. der Lageplan der 4 neuen Gebäude:
www.leg-wohnen.de/mietwohnungen/muenster/muenster-neubau-weissenburgsiedlung
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Stellwerk 60 Köln-Nippes

Stellwerk 60 Köln-Nippes published on

DSC_283450733 Köln-Nippes: „Autofreie Siedlung“. 460 Wohnungen für ca. 1.500 Bewohner. Der Stellplatzschlüssel liegt bei 0,2 Pkw je Wohneinheit. Für die Haushalte der Siedlung und für ca. 40 Besucher wurde am Siedlungsrand ein Parkhaus mit 120 Stellplätzen gebaut. Normalerweise wären an dem Standort ca. 400 bis 500 Stellplätze erforderlich gewesen. Fertigstellung: 2013

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ESA-Studierendenwohnheim Kaiserslautern

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267659 Kaiserslautern: ESA (Energiesparendes Studierenden-Wohnheim): geplant und gebaut mit Studierenden, „Haus im Haus“-Prinzip (in Anlehnung an Bengt Warns „Naturhuset“), 20 Zimmer eine Küche und weiter Aufenthaltsräume, vielfältige Bepflanzung des Wintergartens, Recyclingbaustoffe, Solaranlage für Warmwasser, jedes Zimmer hat auch eine Privat-Terasse oder Sitzplatz im Gewächshaus. Fertigstellung: 1986
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Studierendenwohnheim als Erdhügelhäuser

Studierendenwohnheim als Erdhügelhäuser published on

1170599 Stuttgart-Hohenheim: Planung: H. Schmitges, N. Kaiser, G. Minke,  3-4 geschossig, 158 WG-Zimmer in 6 Häusern, Lüftungs-Wärmerückgewinnung, Wandstrahlungsheizung, Bezug: 1983
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Französisches Viertel Tübingen

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Luftbild-Franz-Viertel-Tuebingen72072 Tübingen: Stadtteilentwicklung im Französischen Viertel für 2.500 Einwohner. Entstanden sind etwa 150 Betriebe mit rund 700 Arbeitsplätzen angesiedelt worden. Freizeit-, Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen sind im Viertel selbst vorgesehen oder zum Teil in unmittelbarer Nähe des Viertels vorhanden. Es handelt sich um eine Konversionsfläche mit ehemaligen Kasernen der Französischen Armee; Umbau der massiven, erhaltens­werten Kasernengebäude zu Geschoßwohnungsbau bzw. Nachverdichtung auf freien, geräumten Flächen. Fertigstellung: 2012
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Entwurfsstudie „Autofreie Solarsiedlung Nancystrasse“

Entwurfsstudie „Autofreie Solarsiedlung Nancystrasse“ published on

76_9_KA_Nancystrasse76187 Karlsruhe-Nordweststadt: (nicht realisiert). Der Entwurf wurde für ein unbebautes Grundstück als Studienarbeit an der Universität Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Verein ASKA e.V. geplant, aber nicht realisiert. Konzept: 140 WE, Fotovoltaik und Biomasse-BHKW, Gewerbe und Bürobetriebe, Gemeinschaftseinrichtungen, Gastronomie, Carsharing-Tower, Schilfkläranlage, Brettstapelholz-Bauweise, Hanf-, Flachs-, oder Zellulosedämmung, soziales Siedlungskonzept, integriertes Wohnen.
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Nachhaltiger Modellstadtteil Vauban

Nachhaltiger Modellstadtteil Vauban published on

79100 Freiburg-Vauban: erweiterte Bürgerbeteiligung durch das Forum Vauban, autofreies Wohnen, ÖPNV, CarSharing, Nutzungsmischung, Solargarage, Nahwärme mit BHKWs, naturnahe Freiraumgestaltung, baubiologische und ökologische Materialien. 40% der Haushalte Wohnen ohne eigenes Auto. Die Stellplatzzahl liegt für das gesamte Quartier bei 0,42 PkW/WE. Weitgehende Fertigstellung: 2012
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