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Selber zu bauen ist nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes erbaulich, sondern kann auch ein Teil der Finanzierung der Wohnung oder des Hauses sein. Der Eigenleistungsanteil bzw. den der „Selbsthilfe“, wie sie im Fachdiskurs auch genannt wird, darf die Bauparteien nicht überfordern. Hier wurden in zahlreichen Siedlungsprojekten Erfahrungen gesammelt. Insbesondere Prof. Peter Hübner (https://siedlungen.eu/planungsbuero/peter-huebner) hat sich hierzu mit zahlreichen positiven Beispielen hervorgetan und das Thema hoffähig werden lassen.

Matzinger-Wohnhof Dresden-Coschütz

Matzinger-Wohnhof Dresden-Coschütz published on

01_dresden01189 Dresden-Coschütz: 18 WE, Fertigstellung. 1999, Wohnhof nach Fritz Matzinger: vor allem in Österreich gibt es eine Reihe von Siedlungen die nach dem Matzinger-Wohnhöfekonzept realisiert wurden (siehe auch „Wohnhöfe Offenau“). Holztafelbauweise, sehr viel Eigenleistung, kostengünstig.
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Baumhäuser von Frei Otto in Berlin-Tiergarten

Baumhäuser von Frei Otto in Berlin-Tiergarten published on

baumhaus_berlin10787 Berlin-Tiergarten: 26 WEs, Baumhäuser des Architekten Frei Otto (Stuttgart); entstanden im Rahmen der IBA 1987. Die Idee des individuellen, gestapelten Einfamilienhauses wird hier in vielfältiger Architektur umgesetzt.
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Moorwiesensiedlung Kiel-Hassee

Moorwiesensiedlung Kiel-Hassee published on

24113 Kiel-Hassee: Werkgemeinschaft für Architektur und Städtebau (Heidrun Buhse, H.Schulze, u.a.), 21 WE, Bezug 1994, 1.100 Euro/m², inkl. Selbsthilfe + ca. 250 Euro/m² für Gemeinschaftseinrichtungen (inkl. Ver- und Entsorgung), Schilfkläranlage, Kompost-Toiletten, keine Betondecken, Holzständerbauweise, Zellulosedämmung, Lehm-Innenputze, BHKW mit Nahwärmenetz, Planung von Architektinnen, soziales Siedlungskonzept (kommunikative Elemente, sozial kontrollierbare und angstfreie Außenraumgestaltung, …), Genossenschaft, Partizipation, Gemeinschaftshaus, Kindergarten, Gewerbe (Architekturbüro), organische Bauform.
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Gemeinschaftsiedlung Neumühlen

Gemeinschaftsiedlung Neumühlen published on

neumuehlenIn-Entstehung_gr100px_200dpi27283 Verden: 2016 leben auf dem Gelände der Gemeinschaftssiedlung 18 Erwachsene und 9 Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren in 9 Häusern. Es ist noch Platz für zwei weitere Häuser.
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„Laher Wiesen“ Hannover

„Laher Wiesen“ Hannover published on

30659 Hannover-Bothfeld: Planung: Bookhoff und Rentrop, 69 WE, sehr hoher Eigenleistungsanteil, Grasdach, Baukosten: 550 Euro/m² (ohne Eigenleistungsanteil), Gesamtbaukosten: 950 Euro/m², Bezug: 1984 bis 1987
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Bielefeld-Waldquelle

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Genossenschaftsgebäude33649 Bielefeld-Quelle: 96 WE, Architekt: Hans-Friedrich Bültmann, Besonderheiten: alle Gebäude sind mit Komposttoiletten ausgestattet und in der Sidlung gibt es die höchste Komposttoilette Europas im 5. Geschoss. Weitere Maßnahmen zum Thema Wasser: Regenwasserversickerung, eigene Trinkwasserquelle; eine Schilfkläranlage war geplant konnte aber nicht realsiert werden. Energie: BHKW, Nahwärmenetz, internes Kabelfernsehen, Tel.-Verteilung. Soziales: KiTa, Handwerkerhof, Genossenschaftsprojekt. Ökonomie: Erschließung als Großparzelle, preiswertes Bauen mit z.T. viel Eigenleistung. Bauzeit: 1996-97
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Studierendenwohnheim Vaakerstrasse Kassel

Studierendenwohnheim Vaakerstrasse Kassel published on

34_3_Vaakerstr34127 Kassel: zwei Gebäude mit je 4 Zimmer-WGs in Lehm- und Niederigenergiebauweise, Transparenter Wärmedämmung, hoher Eigenleistungsanteil. Fertigstellung: 1995
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Ökosiedlung „Frasenweg“

Ökosiedlung „Frasenweg“ published on

frasenweg-0134128 Kassel: Ökologische Siedlung „Frasenweg“, Hegger, Hegger-Luhnen, Prof. Gernot Minke, Kassel, 36 WE, GFZ 0,7, Lehm und Holzständerbau, konsequente Verwendung recyclingfähiger und energiesparender Baustoffe, Dachbegrünungen, Erdhügelhäuser, Regenwassernutzung, Wintergärten
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Düsseldorf-Unterbach

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bb740627 Düsseldorf-Unterbach: Ökosiedlung, Architekten: Bookhoff und Rentrop (Hannover), 30 WE, Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftswerkstätten, WW-Solaranlage, Versorgungsschacht begehbar unter den Hauszeilen, viel Eigenleistung, 750 Euro/m² Wohnfläche + Gemeinschaftsanlagen, Bezug: 1988
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Ökosiedlung Köln-Blumenberg

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köln_250827 Köln-Blumenberg: Architekt: Reimund Stewen, mit passiver Solarnutzung, natürliche Bautechnik (Holzskelettbauweise mit 20% Lehm- und 80% Strohausfachung), sparsamer Umgang mit Grund und Boden, soziale Vielfalt und Kostenersparnis durch gemeinschaftliches Bauen, Einsatz von ökologischer Haustechnik, Müllsammlung, Recycling, Einrichtung von Privatgärten. Fertigstellung: 1989
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Haus-Heyden-Hof

Haus-Heyden-Hof published on

oekosiedlung_haus_heydenhof52134 Herzogenrath-Kohlscheid: zeitgleich mit der baubiologischen Siedlung „Schafbrühl“ in Tübingen entstanden, gelten diese beiden Siedlungen als die ersten ökologischen Siedlung in Deutschland. Der „Haus Heydenhof“ liegt in direkter Nachbarschaft zur „Alten Windkunst„. Fertigstellung: 1985
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Ökologische Siedlung „Dröscheder Feld“

Ökologische Siedlung „Dröscheder Feld“ published on

ref_wohnhof_pic158638 Iserlohn: Strasse: Oestricher Str. 39 bis 57. Organisation und Strukturierung des Projektes: Verein Wohnhof Iserlohn e.V., Architektur: Energie- und umweltgerechtes Bauen, Leo Schwering. Ca. 55 Personen in 17 WE und 2 Büros als Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser, Grasdach, Holzrahmenbauweise, stellplatzfreie Erschließung (zentral vorgelagerte Stellplätze), innovatives Finanzierungskonzept, Rechtsform „Verein“. 3. Preis beim Holzbaupreis 2000 des Märkischen Kreises.
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Selbsthilfeprojekt „Arminiusstrasse“

Selbsthilfeprojekt „Arminiusstrasse“ published on

die-ii-ansicht-strasse-163128 Dietzenbach-Steinberg: „Arminiusstrasse“ Architektur: Baufrösche (Kassel), Reihenhäuser in Selbsthilfe mit hohem Eigenleistungsanteil; experimenteller Wohnungsbau, 1984-88; 35 WE
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ESA-Studierendenwohnheim Kaiserslautern

ESA-Studierendenwohnheim Kaiserslautern published on

267659 Kaiserslautern: ESA (Energiesparendes Studierenden-Wohnheim): geplant und gebaut mit Studierenden, „Haus im Haus“-Prinzip (in Anlehnung an Bengt Warns „Naturhuset“), 20 Zimmer eine Küche und weiter Aufenthaltsräume, vielfältige Bepflanzung des Wintergartens, Recyclingbaustoffe, Solaranlage für Warmwasser, jedes Zimmer hat auch eine Privat-Terasse oder Sitzplatz im Gewächshaus
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Matzinger-Wohnhöfe Offenau

Matzinger-Wohnhöfe Offenau published on

74254_Offenau74254 Offenau: Wohnhöfe  nach dem Konzept von Fritz Matzinger Österreich;  2 x 8 WE um zwei Wohnhöfe (31  Erwachsene/ 30 Kinder), 200 m² großer Wohnhof mit komplett zu öffnendem Dach, Gemeinschaftsräume: Spielecke, Spielplatz, gemeinschaftlicher Wintergarten, Fahrradabstellräume, Besucherzimmer, Sauna, Gemeinschaftswerkstatt; Naturarztpraxis; Architekturbüro; Buchhaltungsservice; Bezug: 1986. Karl Kübel Preis 1996
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