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Geschichte

ine erste Version der Liste ökologischer Siedlungen ist Februar 2000 auf der Website des gemeinnützigen Vereins ASKA e.V. Karlsruhe im Internet veröffentlicht worden. Im April 2001 ist die Seite im Rahmen einer Studienarbeit am ifib – Institut für industrielle Bauplanung, betreut von Peter Russell, an der Fakultät Architektur an der Universität Karlsruhe von Holger Wolpensinger weiter ausgebaut worden. Seither wird die Website ehrenamtlich und nichtkommerziell von Holger Wolpensinger mit Unterstützung zahlreicher Freunde und Kollegen betrieben. Im April 2004 erfolgte eine Überarbeitung des Screendesigns durch Achim Rhein und die Neuorganisation der Navigation. Im August 2016 erfolgte die Umstellung auf WordPress.

Die Liste wurde seit der ersten Veröffentlichung beständig durch neue ökologische bzw. nachhaltige Siedlungsprojekte ergänzt, einerseits durch Recherchen im Rahmen meiner Promotion „Operationalisierung ökologischer Nachhaltigkeit von Siedlungen“ an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund, so dass das Webverzeichnis (bis 2005 zu 95%, bis 2017 zu ca. 80%) relativ vollständig sein dürfte. Die neueren Projekte nutzen anstelle von „Ökosiedlungen“ eher „Nachhaltige Siedlung“. Häufig sind es auch Wohnprojekte oder Baugruppen die solche Inhalte umsetzen. Weiterhin soll darauf hingewiesen werden, dass ökologische Maßnahmen und Technologien nicht mehr großartig benannt werden, was als zunehmende Etablierung ökologischer Baustandards gewertet werden kann. Teilweise findet es aber auch nach wie vor einfach kaum oder gar nicht statt.

Von 1985 bis 2017 wurden in Deutschland 230 Siedlungen und Quartiere mit zusammen knapp 60.000 Wohnungen in einem nachhaltigen oder ökologischen Kontext erstellt. Darunter mittlerweile 14 XXL-Stadteile (ab 1000 WE) mit zusammen 42.029 WE. Zum Vergleich: im Jahr 2015 wurden 220.197 Neubau-Wohnungen erstellt (www.destatis.de). In Deutschland wurden im europäischen Vergleich (sustainable-settlements.net) mit rund 230 nachhaltigen Siedlungen und Stadtquartieren von insgesamt 420 Projekten in Europa, etwas mehr als die Hälfte realisiert.

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