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Die WerkBundStadt Berlin verweigert sich der Realität

Die WerkBundStadt Berlin verweigert sich der Realität published on

33 Architekturbüros u. a. aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz haben mit dem nun vorgestellten Entwurf der WerkBundStadt Berlin wollen rund 1.100 neue Wohnungen auf 2,8 Hektar Grundstücksfläche entstehen lassen. Eine Kritik dazu in der deutschen bauzeitung db erinnert an das historische Erbe in dem das Projekt steht: „Da ist es löblich, dass sich der Deutsche Werkbund mit einem Beitrag zu Wort meldet. Schließlich stehen gerade die Werkbundsiedlungen vom Stuttgart über Breslau, Prag, Wien bis Zürich für die experimentierfreudigen Wohnwelten der Moderne. Es ging um die Wohnung für das Existenzminimum, um Kleinwohnungen, variable Grundrisse, neue Baumaterialien und Vorfabrikation sowie nicht zuletzt um das Zusammenleben der Generationen und Gesellschaft.“ Die WerkBundStadt ist ganz klar ein inhaltlicher Bruch zu den bisherigen WerkBundSiedlungen. In Punkto Nachhaltigkeit ist das Verständnis der Entwurfsverfasser scheint das Thema mit dem Konzept der natürlichen Belüftung und der baulichen Dichte abgehakt zu sein.

Das in den vergangenen zwei Jahren die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen und Quartieren Thema von drei weltweiten Abkommen beschlossen wurde, scheint in der Architektenschaft nicht bekannt zu sein. Zur Erinnerung: das waren

  1. die Klimakonferenz von Paris
  2. die Weltsiedlungskonferenz Habitat III in Quito
    und
  3. der UN-Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in New York.

Klar ist, dass die nachhaltige Um-/Gestaltung der bestehenden und neuen Siedlungen und Quartiere eine zentrale Rolle zur Erreichung der beschlossenen politischen Ziele spielen wird.

Quelle: www.db-bauzeitung.de/…

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